norwegische Wartezeiten

Gestern hab ich mal in der neurologischen Abteilung des Krankehauses angerufen und gefragt, wie lange ich denn wohl so auf den Termin für die Nervenleitungs-Untersuchung warten müsste. Weil ich ja gedanklich
schon bei ‚mach ich das jez vor oder nach Weihnachten mit der OP. Ja, da ist mir dann doch die Luft etwas weggeblieben. Die Frau sagt: Jaaa, soo in VIER Monaten haben sie dann einen Termin, wir haben gerade schlechte Kapazitäten. *augenroll*. 3 Monate ist meiner Meinung nach das Maximum, was der norwegische Staat so andenkt.

Nun werde ich morgen also meine Festärztin anrufen und um Beantragung eines Endoskopie-OP-Termines bitten. Sonst bin ich noch Invalide, bevor das eingetreten ist.

Im Übrigen habe ich nach Internetrecherche jetzt einen Termin am 22. Dezember für diese Untersuchung zuhause in D. Kostet mich 90 Euro dieses sogenannte ENG. Auch wenn die gute Arzthelferin bei meiner Frage
nach dem Selberzahlen doch etwas überfordert war und erst mal nachfragen musste.
Hoffen wir einfach mal, dass das mit dem OP-Termin wenigstens im Februar klappt. *grummel*.

Jedenfalls war ich nach der Auskunft schon wieder echt bedient und hatte eine kleine Hasskappe auf dieses Land. Ihr da unten in D wisst ja gar nicht, wie gut ihr das mit dem Gesundheitssystem habe und plärrt schon bei 10 Euro im vierteljahr. ICH zahle für JEDEN Arztbesuch 25 Euro zu. Bis zu einem Jahresmaximum von zweihundert oder dreihundert Euro. Außerdem zahle ich bis dahin auch meine Medikamente selbst. Komplett.

Ihr könnte zu jedem Arzt wie ihr wollt, ich musss immer erst meine Festärztin aufsuchen. Die Wartezeiten auf alle Untersuchungen und OPs sind ewig, meist mehrere Monate.
Und beim Zahnarzt muss ich ALLES bezahlen, sogar die Vorsorgeuntersuchungen. 🙁

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