Rauschgoldengel

Normalerweise sind meine Haare ja eher glatt. Also straßenköterblond und mittellang, sowie schnittlauchartig, dafür aber pferdehaardick. Jedenfalls überkam mich gestern Abend (so gegen halb zwei nachts) kurz vorm Schlafen gehen der Gedanke, ich könnte ja mal das mit dem Aufrollen mit Küchentuch testen, was die Farbberaterin empfohlen hatte. Damit die Spitzen etwas gekringelt sind, wenn ich meine Haare für den Job aufstecke. (Was ich jetzt schon ein paar Mal geübt habe und was ganz gut klappt). Dazu
also die noch vom Nachmittag leicht nassen weil geflochtenen Haare in ein paar Strähnen zerteilen und jede auf ein Stück Küchenrollenpapier aufwickeln und dann zusammenknoten. Hat auch gut geklappt, ich bin dann mit acht Küchenrollenknoten im Haar schlafen gegangen.

Das böse Erwachen kam heute morgen, als ich die Dinger aus dem Haar genommen hatte. Ich sah leicht explodiert aus, schwerst gekringelt und kam kaum mit der Bürste durch. Wie so’n Rauschgoldengel. Ganz
schrecklich. Ist also nicht so ganz alltagstauglich. Ich muss das was missverstanden haben. Vielleicht sollte ich das nur kurz machen und leicht trocken föhnen oder so? Hm.

Die Küchenrolle sollte ich ja nehmen, weil ich keine Papilotten oder wie die Dinger heißen besitze.

Und jetzt muss ich unbedingt schlafen, weil Muskelkater und müde *plinker*

Cya.

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