Rückschläge und Positives

Unsere derzeitigen Rückschläge lassen sich in Tipps für die Allgemeinheit umwandeln:

Wenn man schon beim nächtlichen Küche bestellen eine Schrankbreite ändert, weil es den gewünschten nicht mit Schubkästen gibt, dann sollte man das tunlichst irgendwo festhalten. Schriftlich. Nämlich, dass man die neue Wand hinter dem Herd dann auch die fehlenden 10 cm weiter rausssetzt. Und sich dann viel später, wenn gegipst und gespachtelt ist und man den ersten Schrank zusammenbaut, nicht wundert, dass man irgendwie einen 60er Schrank zuviel und einen 50er zu wenig hat. Glücklicherweise sind wir jedoch kreativ, tauschen den 40er Schrank unterm Fenster mit dem 60er und überlegen uns dann später beim Einbau, wie wir kreativ die theoretisch entstehende Lücke von 10 cm füllen. Noch habe ich ja die Hoffnung, dass sie praktisch gar nicht auftritt. 🙂

Schlimmer ist jedoch, dass wir gerade wahlweise 130 oder 500 Euro aus dem Fenster geworfen haben, weil der Mann unbedingt die Wärmekabel (ähm, zu deutsch Elektro-Fußbodenheizungskabel?) selbst verlegen wollte, sich verrechnet hat, die überschüssigen 25 m mal abgekappt und für weitere Verwendung im Flur vorgesehen hatte. Und auf die Warmekabel dann 2 cm Fußboden gespachtelt hat.
(–> kleiner Exkurs: normalerweise heizt man hier mit Holz und Strom; kein Gas, selten mal wasserführende Fußbodenheizung)
Fatal nur: Die Kabel sind für eine bestimmte Raumgröße berechnet und man DARF sie NICHT kappen. Schade auch. 130 Euro sind’s, wenn wir einfach das Kabelende einspachteln und so tun, als hätten wir keine Fußbodenheizung in der Küche verlegt. 500 Euro, wenn wir den Fußboden wieder rausreißen und neu machen. Wir sprechen hier wohlgemerkt NUR von Materialkosten *seufz*.

Heute habe ich nach der Arbeit noch weitere 6 Stunden in der Werkstatt verbracht und das Betthaupt erbaut. Birke-Multiplex von zweifelhafter Qualität. Dafür eingentlich zu teuer gewesen. Außerdem mit quer laufender Maserung. Also 122×244 cm und die Laufrichtung auf die 122cm. Unglaublich. Ist aber sehr fein professionell geworden, was so ein bisschen passendes Werkzeug und Maschinen doch ausmachen. Eine Hand-Kantenfräse ist das coolste Werkzeug überhaupt. Ich will aber trotzdem lieber einen eigenen Kompressor *gg*.

Und ich muss noch mal schnell mailen und so. *hetz*.

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