Seltsame Dingen passieren mir

Gestern Abend war ich mit einer Bekannten verabredet, mich auf irgendso’nem Flamenco-Konzert o.ä. zu treffen. Vorher musste ich Hochbett holen, wo sich der Abbau doch etwas hingezogen hat (dafür weiß
ich genau, welcher Balken wohin gehört). Ich also abgemacht, dass ich später nachkomme. ‚Historischer Saal, Pelikanviertel?‘. Kenn ich zwar nicht, finde ich aber. Toll. Vor’m zu spätem Losfahren noch
schnell ins Telefonbuch gucken. In die Gelben Seiten gucken. Auf der Hannover-Seite recherchieren. AArgh. Keine Adresse. 20 Minuten später: Adresse endlich gefunden.

ich also mit der Bahn los, bin fast am Bahnhof, klingelt das Mobil. ‚Wir sind jetzt im Spandau am E-Damm, kannst du dahin kommen?‘. Äh. Klar. Und wie komm ich dahin. Was ist der ‚E-Damm‘. Aja. Engelbosteler, Hannover-Nordstadt. Kenn ich. Also 2x umsteigen und dann auch recht problemlos gefunden.
Das ‚Spandau‘ ist so eine ‚Wir sind auf dem 60er-Trip in Berlin‘-Kneipe, Preise recht gesalzen, weil is ja ’schick‘. Nun gut.

War nett, die Frühlingsröllchen verdammt scharf, oben eine mehr oder minder anspruchsvolle Fotoausstellung über ‚Education in Tokyo‘, bzw. ‚Raum‘ in Tokyo. Nett. Das Beste waren aber die Klos. Erstens ist das das erste Mal, dass ich die Verwendung von Profilit-Glas (so gezogenes Glas in U-Träger-Form) im Innenausbau gesehen habe. Sonst kenn ich das nur als Fassade. Cool. Und dann, ich stiefel in die Klokabine und gucke ziemlich dumm, da sind da zwei Klos drin. Wenn Mädelz schon zusammen
pullern gehen dann richtig, oder wie? Fand ich jedenfalls sehr erheiternd. Der Waschtisch aus gegossenem Beton mit Ablauf hat mir ebenso gut gefallen, wie die Gläser mit Tampons und Bonbons. Lustige Sache und hat mir den Abend doch gerettet. *g*. An dieser Stelle wäre ein Mobil mit Cam doch nett gewesen.

Bin erstaunlicherweise mal vor Mitternacht im Bett gewesen, leider heute morgen um viertel nach Fünf aufgewacht mit ziemlichen Kopfschmerzen. Um zwanzig vor Sechs beschlossen aufzustehen. Und das
mir, die ich doch nie freiwillig vor Neun Uhr aufstehe.

Hab mich dann also vor Sechs Uhr morgens in die heiße Dusche begeben und eine ziemlich lange Zeit heiß geduscht. Danach war dann der elende Druck hinter den Augen weg und ich bin ganz stumpf wieder schlafen
gegangen. Alles was ich heute machen will, hat mit Bohren und Schrauben zu tun, oder mit Auto ausräumen oder einkaufen. Nix davon hätte sich um halb Sieben morgens verwirklichen lassen. *gg*. So hab ich dann noch tief und fest bis 11 Uhr weitergeschlafen. Und bin jetzt mehr oder minder erholt.

Habe gefrühstückt und schon die abzusägenden Zentimeter abgemessen. Und mache mich jetzt mal daran, das Dingen aufzubauen, damit ich heute Abend nicht mehr auf der Iso-Ma schlafen muss.
Cya soon.

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