September und Saft und mehr

Ja, wir sind doch noch nicht fertig. Nachdem der Nachbar Nr. 12 seinen Hang abgeholzt hat – und die Bäume nach Absprache auf unser Grundstück fielen – fiel des Mannes Auge auf den noch nicht abgeernteten Johannisbeerstrauch. Und schon hatten wir Erlaubnis zuzugreifen. Weswegen der Mann heute bei zunehmender Dämmerung im Nachbargarten saß und Johannisbeeren pflückt. Die ersten knappen 3 Kilo liegen schon im Saftkocher. Den ich eigentlich herausgeholt hatte um aus 3 kg eigenen Äpfeln Apfelsaft zu kochen. Der Versuch ist als gescheitert zu betrachten, ich hab das Ergebnis weggegkippt. Zu viel Zucker. Hmpf.
Ist das erste Mal seit wir hier wohnen – also 7 Jahre – das da an dem rund 30 Jahre alten ziemlich verwilderten Bäumchen überhaupt so viele und so große Äpfel dran sind, dass man die essen kann. Sind auch noch genug da um einen neuen Versuch zu starten. Morgen. Heute mach ich nur noch die Johannisbeeren. Fühlt sich komisch genug an Mitte September noch Johannisbeeren zu pflücken. Aber ich glaub, soviel Aroma wie unsere haben die nicht mehr.

Eigentlich sollte ich Montag zur Branchenkonferenz von der Gewerkschaft und dann Dienstag bis Donnerstag zum Kurs, aber der Montag ist abgesagt. Glücklicherweise, verschafft es mir doch noch einen freien Tag und mehr Zeit um noch alles Mögliche vor dem Urlaub zu erledigen. (Hier ein kleiner Freudscher, schrieb ich doch zuerst Lust statt Zeit).
Zum Beispiel die Adventskalendergeschenke für den Tausch fertig zu nähen, den Autoquilt zu quilten, die neuen waren in den Shop zu stellen, den Berufsverbotsbrief zu schreiben (hab ich immer noch nicht *schäm*), Bücher/DVDs und Zeitschriften im Patchworkforum zu verkaufen und diverse andere Dinge, die auf der to-do-Liste so rumlungern. Ich könnte auch noch versuchen die elektronische Katzneklappe neu zu programmieren, auch wenn ich schon vorgestern nicht verstanden habe, wie ich das machen soll. Zu viele Funktionen auf nur zwei Knöpfe verteilt. Kurz drücken, lang drücken, sehr kurz drücken, keines davon führt zum gewünschten Piepsmodus, der je nach Funktion aus langen, kurzen, mehrfachen oder wie auch immer gleichen Tönen besteht.

Noch ein paar Kreisgedanken und fertig sind die Magenschmerzen. Urlaub, Urlaub….und ich hab faktisch ein paar Tage lang auch mal nichts geplant 🙂

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