Sonntag, 21.09.2003 1:07

So. Ich bin nun fast ganz in der neuen Wohnung. Morgen, bzw. heute der letzte Kraftakt, nämlich den Kratzbaum sowie Reste aus der Ü-Wohnung holen und dann am Montagmorgen die Katzen. Bleibt dann nur noch sauber machen.

Ich kann nicht ins Internet. Schlimm genug. Telefon geht wieder, aber ohne Internet ist Mist. Ich habe zwar ein USB-Kabel bei meiner ISDN-Anlage dabei und ich habe USB on board, aber halt keinen Ausgang am Rechner dafür. Damals konnte Win95 das ja eh nicht erkennen. Und jez hab ich zwar Win98 und das erkennt, dass USB da ist, aber wie gesagt, kein Ausgang. Thorsten und ich haben zwar ein Slotblech-Ding mit zwei ausgängen gekauft, eigentlich laut Motherboard-Anleitung auch das richtige, aber geht nich. Wenn angesteckt, dann läuft Rechner nicht hoch und es fängt an zu riechen. Najo, dumm gelaufen.
Ich hatte dann heute die Wahl zwischen Schränke anbauen oder Rechner machen, habe mich dann aber für die Schränke entschieden.

Mittlerweile bin ich schwer angepisst, weil ich so viel Krams habe. Ein echter Kraftakt, von einer 47,7 qm Wohnung in eine 30 qm Wohnung zu wechseln. Mit vorher ca. 20 qm Keller und 5 qm Dachboden und jetzt einem ziemlich feuchten Keller, in den ich so wenig wie möglich reinstellen möchte. Fängt eh nur an zu gammeln.

Alle Kartons sind ausgepackt, immerhin etwas. Ich habe zu viele Bücher und zuviel Papier. Zuviele Reste vom Studium an Zeichenbedarf. Zuviel an Erinnerungskram. Aber was macht frau mit 20 alten Tagebüchern? Wegschmeißen is nich. Ist irgendwie mein Leben. Und was macht frau mit einer SEHR! umfangreichen Madonna-Sammlung von 1984 bis 1994?? Altpapier wäre eine Lösung, aber gibt es nicht irgendjemanden, der sich über sowas freut? Diese Leute zu finden ist trotz Internet noch recht schwer. Von Fotos hab ich mich schon ganz viel getrennt. Wozu soviel aufbewahren…Man kann’s auch übertreiben mit dem horten. Das Problem ist eigentlich echt gewesen, dass ich nichts VORHER aussortieren konnte mangels Zeit. Und wenn ich daran denke, dass ja auch noch was in Bremen liegt, krieg ich eh die Krise.
Ziel ist es, 10 weitere CDs auszusortieren, inkl. Computer-CDs. *g* Außerdem von, hm, was sag ich mal, also von 40 Büchern zu trennen (10 hab ich schon, vorwiegend Kochbücher).
Klamotten, die ich diesen Sommer nicht getragen habe, kommen endgültig weg (nicht viel dabei). Mindestens zwei Paar Schuhe entsorgen. Und endlos viel Kleinkrams.
Braucht noch jemand eine Erstausstattung Katzenkrempel? Ich habe genug für 3 Wohnungen *lol*.

Die Katzen kriegen eh die Krise hier. Zuviel, was noch ohne Ort rumsteht. Aber ich kann’s gerade nicht ändern. Alles anders, alles neu. Die Leichtigkeit des Seins gilt es wieder zu erreichen. Zuviel Besaitz belastet. Vor allem, wo ich jetzt vier Monate mit Minimalausstattung in der Übergangswohnung gewohnt habe, fällt es mir schwer mich an das ganze Geraffel wieder zu gewöhnen. Überfluss.

Reduction.

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