Sonntag, 24.08.2003 12:23

So. Wach. Nach einer halben Stunde laufen und währenddessen sms schreiben ohne hinzufallen.
Der gestrige Abend war lang, zu lang. Erst Arbeit, dann noch mehr Arbeit wegen renovieren. Glücklicherweise Hilfe durch guten Freund und Ex-Freund. Und damit ich mich später mal erinnern kann, hier die Farbauswahl:
farben-whg

Natürlich ist ein Scan nie so gut wie die Wirklichkeit. Und damit wir uns nicht falsch verstehen, es handelt sich um ‚knatsch‘-Farben, die im Auge pieksen. aber lustig. Taxi-Gelb ist gestern fertig geworden. Is sowas von gelb 🙂 Nicht Geld macht glücklich, Gelb macht glücklich.
Außerdem muss ich nicht beim Auszug renovieren.

Gestern Abend dann mit dem guten Freund ‚Night on earth‘ von Jim Jarmusch im Kino geguckt. Immer wieder gut, ein echter Kultfilm. Danach noch den Rest von irgendnem James Bond bei ihm zuhause und schon war es halb drei als ich mich barfuß auf den Weg nach Hause gemacht habe. Alldieweil meine Füße von den hohen Schuhen, die ich unbedingt diesen Sommer noch mal tragen wollte, sowas von weh getan haben.

Zum Frühstück (also genau jetzt) gibt es mangels irgend was anderem 5 Miniaturkartoffeln, die aber sehr wertvoll sind, weil nämlich aus meinem eigenen Gartenchaos in Oldenburg. Mama hat sie ausgebuddelt. Quasi Überreste aus der Zeit, als mein Opa noch lebte und im Garten Kartoffeln gepflanzt hat. Mein Opa ist leider schon mehrere Jahre tot, aber einige Kartoffelpflanzen, sowie Erdbeerpflanzen haben die Umwandlung in eine Blumengarten überlebt und kommen jedes Jahr wieder. In meinem Garten darf alles wachsen was Blüten hat, dementsprechend wild sieht es da aus. Auch da ich irgendwie keine Zeit mehr, mich darum zu kümmern. Außer 2x im Jahr alles radikal zu beschneiden.

Zu Mittag (gleich fertig) gibt es dann ebenfalls mangels Kühlschrankinhalt zwei Fertigklöße, solche die im Kochbeutel sind und nur noch in heißes Wasser gelegt werden, dazu Kräuterbutter.

Danach mache ich endlich den Rest des Dachbodens (nur noch die Treppe wischen) und kann mich nicht länger vor dem Weiterrenovieren drücken. Netterweise haben die Jungs gestern die blöden Zargen und das Türblatt bereits angeschliffen, so dass ich damit nur noch wenig zu tun habe. Außer Badtür.

Es könnte sein, dass sich ab Oktober hier nicht mehr soviel tut, da ich nämlich – tata – den Job im Glashaus annehmen werde. Der bereits unterschriebene Vertrag liegt hier. Also, von den Chefs unterschrieben. Nur meine Unterschrift fehlt noch. cantera ist also endlich bald hinter mir, auch wenn ich noch nicht gekündigt habe.
Es wartet ein Megaberg Arbeit auf mich. Da das Ziel aber lautet, in den nächsten drei Jahren das Glashaus komplett alleine zu leiten mit der Verantwortung für die Ausstellung, das Warensortiment, sowie eventuelles Personal, ist das schon okay. Außerdem sind Eigenkreationen erwünscht, weil die können wir dann günstiger herstellen, als wenn wir irgendein Möbelsortiment zukaufen. Ajo, mal schauen. Auf alle Fälle eine Herausforderung.

Zo. Genug für jetzt, der Sonntag ist kurz und die neue Wohnung wartet auf mich.

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