Stachelbeer-Marathon

Da Ralf heute die fast überreifen Stachelbeeren geerntet hat und ich somit den Abend mit Stachelbeeren-Lese verbracht habe, blieb keine Zeit mehr zum Schreiben. Wer schon mal 5 kg Stachelbeeren vor sich liegen hatte, wird wissen, dass das überhaupt kein Ende nimmt. Nach 3,5 kg habe ich aufgegeben. 3 wurden bereits eingefroren (Mama, ich hoffe, das reicht dann für deine Stachelbeertorte), 500gr habe ich eben zusammen mit 500gr Sauerkirschen zu Marmelade verarbeitet. Die restlichen anderthalb Kilo werden morgen zu saft, wenn ich denn irgendwo leere Flaschen mit Verschluss auftreiben kann. Ich denke mal, dass sich Plastikflaschen dazu eher weniger eignen.
Das einzige was man neben Stachelbeeren-Lese machen kann ist Film gucken. Oder Klönen. Auf jeden Fall ist mir jetzt klar, wieso früher Lebensmittelbeschaffung so viel Zeit in Anspruch genommen hat. Puh. Ich bin froh, dass ich sowas nur als Freizeitbeschäftigung einplanen muss. Und wenn wir diesen Früchte-Reichtum nicht quasi zwangsweise bereits im Garten hätten, dann würde ich sowas gar nicht erst in solchen Unmengen anlegen. An die noch zu pflückenden und zu verarbeitenden Johannisbeeren (definitiv mehrere Kilo) darf ich gar nicht denken. Aber die werden hauptsächlich zu Saft, wenn ich das Flaschenproblem gelöst bekomme.

Die recht stumpfe Tätigkeit hat mich jedenfalls von allen anderen Problemen abgelenkt, bzw. ich habe das ein oder andere ignoriert. Auch schön.
Und jetzt fallen mir eh die Augen zu. *gähn*. Bis später also.

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