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Schlaflos

Nachdem ich mich seit 5Uhr nur noch von links nach rechts wälze…sitze ich nun im Dunkeln am Computer. Blind schreiben können hätte jetzt echte Vorteile.

Mir gehen ziemlich viele Sachen im Kopf rum, außeredem ärgere ich mich immer noch über die Kunstfakultät, die es ja auch seit Donnerstag nicht geschafft hat, meine Mail zu beantworten. Bis Dienstagvormittag gebe ich ihnen noch, dann ruf ich an.

Dann frage ich mich, wieso immer ich mich hier im Haushalt um defekte elektrische Geräte kümmern muss. Hoffe, der Trockner trocknet jetzt wieder – Wärmetauscher saubermachen war hoffentlich die Lösung des Problemes.
Die Spülmaschine dagegen wartet noch auf eine Spülmaschinenreinigung, muss aber erst morgen ein Mitteelchen dafür kaufen. Sie spült halt nichtmehr sauber. Und Glansemiddel muss auch mal wieder rein, ich glaub deswegen trocknet es zur Zeit so schlecht. *seufz*.

Außerdem bin ich ja bei uns Arbeitsschutzbeauftragte – immer noch ohne den vorgeschriebenen Kurs. Der oberste Chef möchte mir einen Onlinekurs andrehen, ich aber nicht einen solchen machen. Mittlerweile habe ich immerhin herausgefunden, dass ich a) nicht zurücktreten kann von dem Amt, b) man mich auch nicht abwählen kann *gg* und meine Chefin da sowieso überhaupt gar nix mit zu tun hat. Außerdem kann ich wählen, ob ich z.B. einen Kurs in Regie meiner Gewerkschaft machen will, was ich so lese, dass man mir gar keinen Onlinekurs aufzwingen kann.
Da ich also mal wieder ein Autoritätsproblem habe – kann ich also jetzt auch mal unbehaglich werden. (Immer wenn mir jemand angeblich Wichtiges erzählen will, was oder wie ich zu machen habe, springt automatisch das kleine Dagegen-Männchen auf meine Schulter. )
Und jetzt nehm ich das mal ernst und mache meinen Job :-) .
Vor allem, nachdem ich – was die vorzeitige Auszahlung meines Feriepengers angeht – auf rechtlich verlorenem Posten stehe, zumindest gibt das Urlaubsgesetz nix Brauchbares her für mich. Im Gegenteil, ich stehe auch in der Pflicht meinen Urlaub zu nehmen (der ja unbezahlt ist und diesen Verdienstausfall soll das Feriengeld – bei uns 12% vom Vorjahresgehalt – decken). Ich dagegen wollte eigentlich eher mal ein ppar Tage hier und da, pluss eine volle Woche im August und ggf eine Woche im Oktober sowie halt langes Weihnachten ( hab aber nur die Woche zwischen den Jahren beantragt, denn wenn ich Urlaub an Feiertagen beantrage, dann krieg ich die ja wieder nicht bezahlt).

Jedenfalls, wenn die blöd sein wollen und nur nehmen und nicht geben, dann kann ich auch blöd sein. :-)

Oh, des Mannes Wecker klingelt. Mal gucken wie lange es dauert bis er ihn ausmacht. Bleib ich gleich wach oder leg ich mich wieder hin…hm…ich glaub ich versuch noch mal zwei Stunden.

Melde Winterbeginn.

Widerlich. Gestern – nachdem erst noch die Sonne schien und der Himmel blau war – hat’s dann ab nachmittags geschneit. Aber wenn ich deer Wettervorhersage glauben darf, dann soll das alles wieder verschwinden noch vor Weihnachten. Lassen wir uns überraschen.

Die Untermieterin ist im Familiennordnorwegenurlaub für die nächsten 3 Wochen und ich hüte einen gesprächigen, kuschelsüchtigen Wellensittich. Allerdings ist das nicht so einfach, muss ich doch jeden Abend ein Viertelstündchen unten in der Wohnung sein dazu, damit der Kleine ein bisschen fliegt.
Und die Untermieterin hat so ein bisschen Ordnungsprobleme, nein, eher Zumüllprobleme. Immer wenn ich da sitze und mein Blick  über die freien 4 Quadratmeter schweift, dann muss ich mich wahnsinnig zusammennehmen, um nicht mit dem Aufräumen und Entsorgen anzufangen. Klammheimlich hab ich schon mal das Altpapier um den Holzofen umzu eingesammelt. Glaube nicht, dass sie es merkt. :-)

Außerdem bin ich zunehmend der Meinung, dass man vom Zustand der Wohnung den Grad der restlichen Alltags- und Lebensorga ablesen kann *lol*.

Jedenfalls ist es auch eine Bestätigung, dass die meisten Menschen zuviel Rafel und Gedöns besitzen. Und dass es bei uns zwar gelegentlich unaufgeräumt ist, aber nicht müllig oder siffig. :-D

Ansonsten alles so weit in Butter, ich krieg derzeit nicht viel geregelt, aber Mamas Weihnachtsgeschenk ist auf dem Weg nach D zur Post, die Weihnachtsbriefe sind unterwegs. Auf der Arbeit ist der Weihnachtsrausch vorbei, wir fangen an für den Salg, also die Angebotsperiode im Januar umzubauen, also Regalmeter freiräumen um die Weihnachtsstoffe und die alten Neuheiten umzuplatzieren, damit dann die Ausverkaufsstoffe Platz haben.

Im Übrigen muss ich jetzt leider duschen und zur Arbeit. Auto ausbuddeln gehört auch dazu. *seufz*

Arbeitszeiten und so

Jetzt ist es fast in Sack und Tüten, der neue Arbeitsverteilungsplan ist ausgeteilt.
Unsere sind in gerade und ungerade Wochen unterteilt, weil halt Handel und Samstagsarbeit, auch alle fest Angestellten müssen jeden zweiten Samstag arbeiten.
Für mich gibt der neue Plan eine Woche mit 39 Stunden an 5 Tagen und die andere Woche 22 Stunden an 3 Tagen.
Montags immer, einen Donnerstag und einen Samstag frei.
3x spät (also 12-20.30 h), 3x früh (10-17 h) und 2x lang von 9.30 bis 18/18.30 h. Ich bin zufrieden und meine Kollegin würde mit mir die 4 Dienstage tauschen, sollte der Patchworkkurs für Anfänger an der VHS zustande kommen. Den ich dann leite :-D

In meinem festen Vertrag wird allerding statt 80% nur 60% fest stehen, ein Tag gehört eigentlich meiner langzeitkrankgeschriebenen Kollegin. Sollte die nicht wiederkommen, dann könnte ich noch mal verhandeln. Aber nun gut, eigentlich ist das nur eine Formalität, denn irgendjemand ist immer krank. Nur sollten wir ggf. mal zur Bank müssen um den Kredit zu ändern oder so, dann wäre es doof. Aber das ist derzeit eh nicht in Planung, denn wir haben ja vor einem dreiviertel Jahr erst die Bank gewechselt.

So kommt dann jedenfalls auch wieder ein Steinchen mehr Ruhe in mein Leben mit geregelten und sicheren Arbeitszeiten und mehr Freizeit. :-)
War im Sommer doch etwas viel und ich brauche wirklich mal wieder ein bißchen mehr freie Zeit für mich und den Herzliebsten und die Nähmaschine.

Am Verkaufen

Den kommenden Kurzbesuch in D werde ich dazu nutzen, endlich einen Großteil der noch vom ‘Patchwork-Erbe’ loszuwerden.
Letztes Wochenende mit Fotografieren und Einstellen im Patchworkforum verbracht, sowie gefühlte hundert Nachrichten dahingehend beantwortet. Jetzt sind die ersten Stapel verpackt, ein Teil Hermesversandzettel ausgedruckt.
Online frankieren, bzw. Versandetiketten ausdrucken werde ich noch für alle, allerdings werde ich mangels Verpackungsmaterial einen Teil erst eintüten können, wenn ich in D angekommen bin.
Macht aber ja nix.

Der Erlös verschwindet gleich wieder. Auf meinem Einkaufszettel stehen mittelalter Gouda vom famila, Weingummi aus dem Bärentreff und evtl. ein Besuch bei Quilt it, dem Oldenburger Quiltshop.
In jedem Fall ein bisschen für mich und nicht nur Notwendiges.

Die Resonanz war gut, die Preise allerdings niedrig. :-) Den Rest hab ich eben noch zusätzlich ins andere Forum gestellt, außerdem geht ein großes Spendenpaket mit Büchern und vor allem auch englischen Anleitungen zum Forumstreffen Ende Oktober. Da kann der Inhalt verlost oder verschenkt werden.
Und ich bin endlich alles los (bis auf einen Karton mit Stoffresten) und kann mich auf meinen eigentlichen Onlineshop konzentrieren.

Der hat dank meiner brasilianischen Programmierer gerade die Meterwaren-Schwäche überwunden, weswegen ich also nach dem D-Besuch endlich alles an Meterware einstellen kann.

Horrido also, auf einen arbeitsreichen Herbst.

Ps. Ich steuere im Angestelltendasein gerade auf den Wechsel von Aushilfe aus Festvertrag zu, der erste Vorschlag bzgl. %-fest überzeugt mich allerdings noch nicht, ich bin einfach zu verständnisvoll der Abteilungsleitung gegenüber. Muss am Montag noch mal darauf hinweisen, dass ich nicht nur als Dazuverdienerin unterwegs bin, sondern mir hier meinen Lebensunterhalt verdienen muss und da sind 60%-fest, 20%-Vertretung irgendwie nicht der Bringer. Vor allem mit Hinblick darauf, dass ich derzeit 87% als Aushilfe arbeite.

Virtuelles und Handel

Auf Twitter folgen mir seltsame Leute, aber bitte, wenn sie wollen. Ich muss denen ja nicht folgen.

Meine virtuelle Farm läuft im Tagespflanzen-Modus, weil ich derzeit keine Zeit für mehr habe. Nicht mal mehr die Stunde morgens beim Frühstück.

Zusätzlich zu meinen regulären Vertretungsschichten habe ich einen Freitag fest bekommen. Soll heißen, ich habe jetzt 80% die eine Woche und 95% die andere Woche mit frei jeden Montag und den Samstagen in geraden Wochen. Mit der ein oder anderen Extraschicht komme ich dann wohl über die Runden, muss aber noch an dem die letzten Monate entstandenen Minus arbeiten. Lernte ich doch relativ schmerzhaft, dass Arbeit im Handel wirklich nicht ohne Grund zu den Niedriglohnjobs zählt. Und wenn ich daran denke, dass meine Kolleginnen in den unteren Tarifgruppen noch gerne 3 Euro die Stunde weniger verdienen als ich und das mit einer 80%-Stelle, dann leben die wirklich am Existenzminimum. Huff.
Die neue Chefin lässt sich m.E. ganz gut an, etwas zögerlich aber nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sie weder Erfahrung im Warenhandel noch mit Stoff hat, sondern ‘nur’ Führungserfahrung und außerdem bisher ja auch nur zwei Tage die Woche sich einarbeitet. Wir mutmaßen ein bisschen, dass unsere Führung nicht gerade die Qual der Wahl hatte mit den eingegangenen Bewerbungen, sondern dass sie davon halt schon die Beste war.
Hoffen wir, dass sie es hinkriegt, ansonsten kann ich mich ja in zwei Jahren mal bewerben *lol*.

Was mich zum nächsten Thema bringt, im Shop ist gestern die erste große und insgesamt zweite Bestellung eingegangen was mich etwas in Stress versetzt hat. *gg*. Fahre ich gleich vor der Arbeit erstmal noch wieder zur Post. So richtig rationell und gewinnbringend ist mein Vorgehen bisher nicht, aber ich bin ja noch in der Startphase. Meine Buchhaltung ist ein einziger Haufen durcheinanderliegender Papiere und ich komme nicht so richtig in die Gänge. Mein Besuch bei der einen Steuerberaterin war auch nur bedingt hilfreich. Immerhin hat sie mir die Stunde nicht berechnet *lol*.

Dann noch die To-do-Liste. Oder lieber nicht. Völlig frustrierend. Der Quiltklubb ist gerade hinten runtergekippt. 10% der Batikstücke sind immer noch nicht online. Die Badezimmerrenovierungsbegleitung ist in Gang, kam gestern statt der deutschen ein norwegischer Fliesenleger und hat gepfuscht. Reklamiert.
Nähen, wann das? Die Nähmaschinen stehen noch unausgepackt von den Kursen auf dem Fußboden.
Ich habe schon mal meine Bücher wieder nach oben geräumt. Das kleine Zimmer muss gemalt werden ud dann umgebaut.
Am Wochenende kommt eine sich die Einliegerwohnung angucken, da wäre aufräumen ja noch mal ganz nett vorher. *grr*. Wann, ich arbeite heute spät und morgen auch.
Bloggen? Zwischendurch.
Webseiten-Technik: Mail an den Programmierer geschrieben. Die Tage Gespräch mit dem Chef wg Suchmaschinenoptimierung und Google-Anzeigen.
Mails: Öhm….ja…..
Schlafen: Ja, aber ich kriege mich derzeit nicht vor Mitternacht hingelegt (wie eigentlich eh nie) und stehe um 7.30h, manche Tage 8h auf, für mich früh. Bedeutet, ich kriege zu wenig Schalf und bin dauernd müde und krieg dann abends wieder nur das Minimum geregelt.
Aber wird schon, wenn das Bad fertig ist und wir wieder oben wohnen, bzw. ich mich da eingerichtet habe, dann ist schon vieles besser.
Gut, dass der Mann mich abends meist bekocht, sonst würde ich nur noch Brot essen.

Auf die Schnelle aus dem Paralelluniversum

Jada, ich wollte früh ins Bett gehen heute. *gr*.

Also, Abfluß frei, der Rohrleger ließ ,ich gleich den ‘Slamservice’ anrufen, da die die nötige Aussteuer(?) Werkzeuge haben um auch außerhalb der 4 Wände arbeiten zu können.
Der Mann vom Entsorgungsdienst oder wie auch immer das Dingen nun auf Deutsch auch heißen mag ( es ist spät und ich bin übermüdet) kam gleich gestern Mittag, öffnete direkt an der Pakplatzkante einen mittlgroßen Gullideckel – der mir in den 5 Jahren hier noch nie aufgefallen war – und dann guckten wir 3m in die Tiefe in den Abflußkanal.
Der aus einem großen Nichts mit einem kleinen halben Tonrohr besteht, in dem Wasser lief. Also wirklich nicht sehr groß, das Dingelchen. Naja.
Jedenfalls einen Stein auf die Revisionsöffnung im Haus gestellt, damit der lose Deckel beim Spülen nicht hochkommt.
Und 20 Minuten später war schon alles wieder gut. DIE Rechnung werden wir ausnahmsweise mal mit Freuden begleichen.
Nun riecht es nur noch im Keller etwas kloakig, das macht der Mann morgen, hat er versprochen.

Auf der Arbeit für die nächste Inventur der Kleinwaren vorgesehen worden, bedeutet mehr Stunden extra zum Arbeiten, zusätzlich zu den sonstigen 80-90%. Gut und auch nicht gut.
Gut weil mehr Kohle –> Auto braucht nach Ostern irgendwas EU-Kontrollen-Relevantes (hatte gerade norwegischen TÜV) an den Bremen – geschätzte Kosten 3000 NOK = 350 Euro.

Schlecht weil weniger Zeit für den Webshop, was ich eh schon kaum schaffe.
Heute endlich die restlichen neuen Moda-Stoffe reingelegt, Facebook-Gruppe mit neuen Infos bestückt – als ich letzte Woche guckte hatte ich noch 9 die die Seite mochten, heute waren es plötzlich 32. Und davon sind 1 Grafikern, 1 Programmierer, 3 vom Quiltklubb und den Rest kenne ich nicht, faszinierend. Muss nur noch Lernen mit der Technik umzugehen, also nicht nur langweilg die neuen Produkte reinstellen, sondern irgendwie noch mehr. Komm ich schon noch hinter, was eine erfolgreiche FB-Seite ausmacht.

Mauersicherung abgeschlossen. Hässlich, aber sicher. Man kann halt nicht alles haben.

Am Wochenende das merkwürdigste Erlebnis meines Lebens gehabt – Paralelluniversumartig.
Kurz gesagt, der Mann und ich sind Sonntag nach Dorf Nähe Drammen, um dort von einer kurz vor der Rente stehenden Deutschen namens ‘XY’ etwas Warenbestand aus ihrem in Auflösung befindlichen Internetshop zu erstehen.
Die gelben Seiten hatten eine etwas merkwürdige Zufahrt zum Grundstück angewiesen, die es dann nicht gab. Weswegen mir eine netter Nachbar den Weg wies.

Nur das die ältere deutsche kurz vor der Rente stehende Dame mit dem Namen ‘XY’ dann null Wiedererkennen zeigte, verneinte, dass sie je eine Mail oder einen Anruf von mir erhalten hatte und sowieso Bildkünstlerin wäre und nie nicht was mit Stoff gemacht hätte.
Erst zweifelte ich an ihrem Verstand, dann an meinem, dann dachte ich ‘Kneif mich mal jemand’, dann wiederum ‘wie erkläre ich nun dem Herzliebsten, dass wir hier 4 Stunden von Zuhause weg stehen und irgendwie irgendwas exorbitant schief gelaufen ist’.
In jedem Fall bin ich noch niemals im Lebens sowas von dermaßen fassungslos gewesen….

Die Telefonnummer hab ich dann glücklicherweise noch in meinem Mobiltelefon gehabt.

Kurz und gut: Im Dorf Nähe Drammen gibt es ZWEI ältere deutsche kurz vor der Rente stehende Damen mit dem gleichen Vornamen, die auch in der gleichen Straße wohnen, jedoch keinen Kontakt miteinander haben. Aber immerhin voneinander wissen.
Auf den Schreck musste ich dann erstmal ein Glas Wasser trinken und eine Pause machen.
Wunderschöne Stoffe habe ich nun hier liegen, in 30cm Stückchen. Batik von Hoffmann.
Ich überlege noch ob ich Päckchen machen oder per Farbe und Stück verkaufe. Mal schauen.
Und ein bisschen Meterware normal. Guter Kurs – wenn man davon absieht, dass wir einen kompletten Sonntag unterwegs waren und 600km gefahren sind.
Und dieses Schreckerlebnis hatten.

Heute den Bescheid von der Post bekommen, dass meine ersten 30 amerikanischen Quiltbücher beim Zoll in Oslo liegen. Muss ich mal checken, wie die Selbstverzollung geht. Post ist zu teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass auf die Bücher hier keine Mehrwertsteuer mehr kommt.

Snakkes.

Blöde Funkstille

Echt blöde, dass es immer dann im Blog ruhig wird, wenn viel passiert, bzw. ich viel zu tun habe.

Bisher nicht Erzähltes nun hier in Kurzform.

Z.B. hatte mich der Quilteklubb vor einigen Monaten gefragt, ob ich mit in den Vorstand mag für die nächsten zwei Jahre. Warum nicht, ein bisschen mitmischen ist immer gut und ein paar Ideen hab ich ja auch.
Das ist dann Ende Februar der Fall gewesen. Beim ersten informellen Vorstandstreffen (6 Leute, davon 3 aus dem alten Vorstand und 3 aus dem neuen) in der Küche unseres Klubbtreffen-Raumes sagte die erste Vorsitzende, sie würde aus privaten Gründen nur noch 2. Vorsitzende machen. Ob ich mir vorstellen könnte erste Vorsitzende zu werden. Urks.
Hier bloggt nun also die erste Vorsitzende des Kristiansander Quilteklubbs.

Z.B. habe ich bei den Soroptimisten aufgehört. Zumindest für ein Jahr. Der Beitrag ist mir einfach zu hoch für das, was ich dabei rauskriege. Dazu kommt, dass ich nicht zum passiven mitglied geboren bin und ich kann nur ganz oder eben gar nicht. Also jetzt erstmal gar nicht.

Ein kurzer D-Besuch war schön aber auch schön teuer, haben wir doch die Gelegeneheit genutzt alle Vorräte aufzufüllen.

Arbeit: Hach, ich wollte immer noch mal sooo viel von der Arbeit bloggen, was ich da eigentlich mache im Stoffkaufhaus und Arbeitsaufgaben und so.
In Kürze. Meine Chefin hat gekündigt, weil sich eine Stelle als Abteilungsleiterin/Geschäftsführerin nun mal nicht mit 80% machen lässt, vor allem nicht, wenn man dann nur 3 Tage die Woche da ist.
Die letzte Krankschreibung einer Kollegin resultiert darin, dass ich statt Aushilfe nun (vorübergehend?) als Vertretung arbeite auf einer 80%-Stelle. Dazu werde ich nun an der Kasse angelernt, ziemlich easy solange nicht so viele Kunden da sind :-) .
Meine Arbeitszeiten werden also die nächsten Wochen mehr variieren, zwischen 9.30 h und 20.30 h, dafür aber fest sein. Eine Woche 25 Std., eine Woche 35 Std. Bin schon gespannt.

Das wirkt sich allerdings etwas negativ auf meine Firmengründung aus, mir fehlt Zeit an allen Ecken und Enden. In einer Woche soll theoretisch der Webshop von der technischen Seite aus fertig sein, ich hab noch keinen einzigen Text dafür fertig. Argh…

Im Übrigen ist Chaos, die Februarhose ist noch nicht zusammengenäht, aber ich muss schon wieder für März raussuchen, dann liegen noch Berge Klamottenstoff rum die auf den Zuschnitt warten, von Patchwork derzeit keine Rede, erst will ich noch ein paar Brötchenkörbe und Taschen machen.

Außerdem schaufeln wir Schnee, ich habe mich auf der Rückreise Montagnacht bei uns auf dem Hang noch in einer Schneewehe festgefahren und musste nachts um 1 Uhr noch den Abschleppdienst rufen. Doof, denn bei dem voll beladenen Auto mussten wir dann viele Male schwer bepackt den Hang hochgehen.
Merke: sollten wir je auf die hirnrissige Idee kommen und ein norwegisches Ferienhäuschen zuzulegen, dann ist Bedingung, dass man mit dem Auto vor die Tür fahren kann!!!

Snakkes, ich muss jetzt dringend zur Arbeit.

Überlegen

Ich halte mich für ziemlich intelligent und – wie vermutlich die Meisten von sich denken -  für etwas Besonderes. Was mich auf der anderen Seite nicht davon abhält zu glauben, ich könne eigentlich nichts so richtig und irgendwann würde jemand das mal merken und laut in die Welt schreien. Das war aber ein anderes Thema und nach monatelangen Psychologensitzungen im letzten Jahr bzgl. Depression arbeite ich ja auch fleißig am Selbstwertgefühl und es wird auch wirklich langsam besser, wie ich gerade so merke. Aber sich 25 Jahre lang nicht gut genug fühlen lässt sich nicht so wips beseitigen.

Jedenfalls, die Sache da mit der Intelligenz macht den Alltag nicht unbedingt leichter, weil ich dazu neige ‘Warum?’-Fragen zu stellen, die besonders Führungspersonen häufig nicht mögen. Außerdem gibt es mir ein schnelles Auffassungsvermögen, was mich bestimmte Aufgaben einfach schneller erledigen lässt.
Je nachdem in welcher Branche man arbeitet und mit welchen Menschen man zu tun hat ist das gut oder schlecht.

Anstrengend ist das dann, wenn zwei Personen relativ gleichzeitig in einer Firma anfangen, beide Ausländer sind, beide Aushilfen ohne feste Stundenzahl sind, beide auf viele Stunden angewiesen, beide recht flink, beide scharf auf eine feste Stelle sind. Soll heißen sich eigentlich in einer Art Konkurrenzsituation befinden.

Wenn dann eine Person davon generell eher unsicher zu sein scheint (was vielleicht auch durchaus mit dem bisherigen Lebenslauf zu tun hat, den ich aber nicht weiter ausführen will), was aber durchaus noch ein bisschen an den Sprachkenntnissen oder aber der Kultur liegen mag, dann ist es verdammt schwierig, sich nicht nur nicht überlegen zu fühlen, sondern auch noch genau zu wissen, mit welcher Wortwahl man diese Person besonders gut treffen könnte. (Hach, war das nicht ein schöner deutscher Bandwurmsatz? ;-) )
Zu wissen, dass ich diese Person überlegen wegmobben könnte, ganz gemein sein mit Worten und Körpersprache, und dann dumm tun und alles auf Verständigungsschwierigkeiten und Kultur schieben, dabei noch richtig gut wegkommen…..das ist ein ganz ganz beschissenes Gefühl.

Andererseits will ich mich nicht mehr immer um andere sorgen, dafür sorgen dass es anderen gut geht und alles läuft  und ich selber dann am Ende wieder dumm da stehe.
Also ist es wieder mal an mir, dass Gespräch mit dem führenden Personal zu suchen und gewisse Probleme bzgl. Bevorzugung anzusprechen.
Wieso eigentlich immer ich? Kann das nicht mal jemand anderes machen? Naja, was soll’s *seufz*. Diesmal geht’s immerhin auch um meine Wünsche, nämlich die nach festen Stunden in der Firma, da kann ich leider keine Rücksicht darauf nehmen, dass eine andere Person diese festen Stunden auch gerne will und nimmt. Ohne sich in irgendeiner Weise verantwortlich zu fühlen, dass es da noch jemanden geben könnte, der auch gerne Stunden möchte.

Und so schlimm ist es auch nicht, um Sachen zu kämpfen die einer wichtig sind. Das ist immer noch besser als andere vorzuschicken und sich zu drücken .:-)
Also mal schauen, wann meine Chefin mal wieder auf der Arbeit ist.

Und immerhin kann ich mich damit trösten, dass ich nicht heulen muss, weil ich mit andauernd einbilde, die anderen würden über mich reden, nur weil ich mal 5 Minuten alleine im Laden bin und die anderen im Pausenraum. Tss…Sachen gibt’s.

Voller Tag gestern und heute

Gestern um 9 Uhr zu Kikki nach Grimstad gefahren, bis 15 Uhr Einführung an der Longarmmaschine gehabt.
Spannend aber anstrengend.
Diverse Male Panik geschoben, z.B. das erste Mal als der Unterfaden alle war, beim Arm hochreißen statt an den Stoppknopf an einen anderen erst gekommen, daraufhin ging dann die Maschine Amok und stoppte NICHT.
Nadel gebrochen, kleines Loch im Quilt, Kikki etwas sauer, ich gefrustet.
Danach gings dann besser.
Selber Oberfaden und Unterfaden gewechselt, immer fein den Stoppknopf gefunden, Einstellungen gemacht wie z.B. den Nullpunkt einstellen, Muster wieder an die richtige Stelle zum Weiternhähen einstellen usw.
Für die letzten beiden Musterreiehen ganz alleine gewesen, den Quilt (2,3×2,5m) selber von der Maschine gebastelt und VOLL STOLZ gewesen.

Danach 15.15 h an der Uni ein Vortrag bis genau 17 Uhr, dann von 18-20.30 h noch schnell arbeiten gewesen.
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Heute von 10-18 Uhr im Stoffladen, dabei echt geschuftet, ein paar kleinere Regale umgebaut, dann das 6-etagige Schwerlastregal von allen Rollen befreit *stemm*, alle 12 Spanplattenböden entfernt, die Querträger ausgebaut und dann 7 Etagen wieder eingebaut, Platten wieder rein und Feierabend.
Mächtig geschwitzt und kaputt, aber zufrieden.
Danach mal beim Mann vorbeigeschaut und gequatscht.
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Morgen ähnlich, von 11-20.30 Stoffladen.
reue mich schon auf eine kurze Schicht am Freitag und FREI am Samstag, jippi. :-D

Mein neuer Sommerjobb

Huff, ist mir gar nicht aufgefallen, dass hier schon wieder Ruhe war.
Also alles auf einen Schlag.
Meine Norwegen-Reisepläne hab ich erstmal ad acta gelegt. Nächstes Jahr. Hmpf. Wäre zwar wirklich gerne auf Tour gegangen um ein paar Leute zu besuchen, aber der Jeep braucht unbedingt alle Ölwechsel (inkl. Achse) und derzeit hab ich einfach das Geld nicht.

Außerdem habe ich dem NAV und der Kommne zugesagt, dass ich zwei Monate Arbeitsleitung für dieses neue Projekt mache. Ist zwar ohne Weiterbeschäftigungschance, aber ich bin wenigstens etwas mehr draußen. Und richtig Arbeit ist es auch nicht, nachdem was ich so verstanden habe. Heute ist das Treffen mit den Leitern der Abteilung Park und Sport (quasi Grünamt) und Abteilung für Aktivität, Arbeit und Freizeit (organisieren Wohnangebot, Arbeit und Freizeit für Junge, Alte und Behinderte), sowie dem NAV (Arbeitamt und Sozialamt). Da erfahre ich dann genaueres.
Arbeitstechnisch läuft es auf typische Kommunetätigkeit für Sommerjobber raus: Malen, leichte Reparaturarbeiten wie mal ein Brett austauschen, Aufräumen und Gartenpflege.
Ich soll vorwiegend darauf achten, dass die jungen Leute (16-22 J.) pünktlich kommen, nicht einfach abhauen vor Feierabend und ein bißchen Anleiten.

Das Projekt ist noch nicht in Gang, ich bin quasi mit in der Anfangsgruppe und nach den Ferien übernimmt dann jemand von der Abteilung für Arbeid/Aktivität.
Bezahlt werde ich nicht, weil ist ja quasi für mich als ‘Arbeitspraxis’ angelegt, dafür wird mein Krankengeld normal weiterlaufen. Ist jedenfalls meine Bedingung gewesen. Wenn ich mir nämlich schon den Sommer in so einem ABM-Projekt vertreibe und auf die Stunden bei TT verzichte (was allerdings nicht weiter schlimm ist, ich hab schon wieder genug und bin wirklich ECHT FROH, dass ich da NICHT mehr fest angestellt bin), und wenn ich statt Ferien zu machen neben der Arbeitssuche mich mit Jugendlichen rumplage (okay, gut um herauszufinden, ob ich mit der Altersgruppe klar komme und evtl. in dem Bereich weiter arbeiten will), dann will ich wenigstens nicht finanziell schlechter dabei rauskommen, als wenn ich nix mache.
Ich hätte zwar auch ablehnen können, aber wieso. Ist doch mal was nett Neues und außerdem geht’s von 8-15 Uhr, auch ne entspannte Zeit. Und ich komme unter Leute.

Bin also mal gespannt, was bei dem Treffen heute Mittag rauskommt. Danach fahr ich dann zu TT und um 17 Uhr treffe ich mich mit einigen Soroptimisten. Wir kriegen Besuch von einer Niederländerin, die in Ruanda war und dort persönlich das Geld für die Regenwassersammeltanks übergeben hat. Das Geld von unserem Kochbuch-Projekt. Und bringt ein paar Bilder mit und erzählt. Freu ich mich. Das ist so viel cooler Geld für etwas zu geben, was direkt ankommt und nicht erst durch irgendeine Verwaltung geht.
Bin jedenfalls froh, ein Soroptimist zu sein.