Überraschungsfamilienbesuch in D

Ja, da bin ich wieder. Zurück aus D.
Vor mehreren Monaten kam mir in den Sinn, wenn mein Bruderherz seinen Meister hat und im Anschluss die Geburtstags- und Meisterparty feiert, dann könnte ich ja einen kleinen Überaschungsbesuch machen.
Somit habe ich also so gut wie niemandem erzählt, dass ich dieses Wochenende mal schnell nach Oldenburg reise. Was mir besonders hier im Blog echt schwer gefallen ist, weil ich doch schon lange Vorfreude auf dieses WE hatte.

Mit dem Buss nach Sandefjord-Torp, mit ryanair nach Bremen. Freitagabend bei einer Freundin übernachtet und am Samstagvormittag mit dem Zug nach Oldenburg und dem Bus zum Elternhaus. Als erstes den Bruder überrascht, sehr gelungen, lange nicht so gedrückt worden.
Mein Paps hat sich veräppelt gefühlt, als mein Bruder dann so nebenbei einwarf, dass ich mit Mamas Corsa in die Stadt bin (brauchte noch schnell Passbilder), weil er wiederum nicht wusste, dass niemand wusste, dass ich komme.
Nachmittags dann also Paps überrascht und Samstagabend meine Ma. Hihi. Sehr fein sowas, ich glaub sowas mach ich noch mal. *freu*.

Genutzt habe ich das Wochenende auch, um endlich einen Reisepass zu beantragen. Weswegen ich Samstag völlig gestresst kurz vor 14 Uhr in der Stadt umhergeheizt bin, um einen Fotografen zu finden. Ich hab mich so an das frühe Schliessen hier in Kristiansand in der Stadt gewöhnt, ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, die Geschäfte könnten samstags bis 16 h aufhaben oder noch länger. Es hat mir auch nicht zu denken gegeben, dass die Stadt brechend voll war.

Finde also mal einen Fotografen, wenn du nicht mehr weisst wo suchen. Dachte mir dann, die Touri-info weiss sowas bestimmt. Hatte aber schon zu, scheinbar der einzige Laden, der Samstags um 14 Uhr schliesst, logisch. Die Servicerufnummer konnte mir nicht helfen, ausser auf den Automaten im Bahnhof zu verweisen. Klar, bestimmt mach ich Automatenbilder, wo ich doch sicher war, dass das nach deutschem Standard für Reisepässe nicht ausreicht. Ich bin dann in einen Telekomladen und fragte nach den gelben Seiten. Auch peinlich, der Mann guckte mich leicht verwirrt an, konnte mir aber dann auf nähere Erklärung weiterhelfen mit einem Fotografen. Wirklich, ich habe mich gefühlt als käm ich vom Dorf und wäre das erste Mal in der Stadt.

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