übers Ohr gehauen und die Farbproben

Hat jez gar nix miteinander zu tun, aber macht ja nix.
Alles, was bis jetzt mühsam an Schnee in der Sonne geschmolzen ist, ist heute Nacht wieder dazugekommen *seufz*. Ich seh schon, wir werden einen echt stressigen Umzug haben mit Schnee und Eis und allem Widerlichen.

Seit gestern sind wir am Farbproben pinseln. Das Apfelgrün für’s Schlafzimmer hat Ralf ausgesucht. Ist ja auch ’sein‘ Zimmer. 🙂 Fußboden wird ein heller Beige/Geld-Ton in Linoleum. Je nachdem wieviel Quadratmeter noch auf welcher Rolle sind. Wir können nämlich günstig Reste aus Ralfs Firma bekommen, anstelle neues bestellen zu müssen.

Das Orange fürs Wohnzimmer ist auch sehr schön. Ich bin froh, weil es nicht so blass ist und Ralf ist froh, dass es nicht so grell ist. Gute Mitte also, passend zum Eiche-Parkett.
Mit dem Elfenbein für die Küche haben wir uns vertan, das ist noch viel zu hell. Da folgt dann heute der zweite Versuch. Zwei neue Töne gekauft. Zur Küche muss ich schon mal anmerken, dass es sich um einfache Birkenfronten handelt, mit Eiche massiv Arbeitsplatte. Der Fußboden wird Linoleum hellgrün, da stehen nämlich noch 10 qm bei Ralfs Firma im Lager. Und da wir aus dunkelgrünem Linoleum ein Wandpanel machen (was wir dann ’schnell‘ mal ändern können in eine andere Farbe), sollen die Wände eben Elfenbein werden.

Die Farbe für mein Zimmer war auch noch nicht so das Gelbe vom Ei. Der helle Grünton ist zu sehr ein Eisblau geworden. Oder eher minzblau, gestrahltes Glas-farben. Oder so. Jedenfalls sehr schön als Akzent zu was auch immer, aber zu kalt für mich. 🙂 Da hab ich auch noch mal nen neuen Versuch am Laufen.

Die Reste der Liter-Probeneimer mischen wir dann und verstreichen sie streifig in der Abstellkammer. Oder so. *lach* Jedenfalls ist es definitiv besser, wir testen jez. Geht schneller als wenn wir erst warten, bis wir drin sind.

Ach ja, gestern Abend: An der Hochschule war Offener Tag und ich dachte, ich schau mal bei der Infoveranstaltung zur PPU nach. Praktisch-pädagogische Ausbildung. Braucht jeder, der hier offiziell zum Lehrer werden will. Das Fach, was man unterrichten will, muss man schon können, also mindestens 60 Studienpunkte haben. Also, ein Jahr studiert haben. Das wäre bei mir für die Innenarchitektur dann das Gestaltungsfach, sowohl in der allgemeinen Variante für die, die sowas wie Fachoberschule Gestaltung machen, als auch für die Berufsschulfächer, die das brauchen, wie z.B Floristen, Dekorateure etc.
Für das Berufsfach muss man eine abgeschlossene Ausbildung und zwei Jahre Berufserfahrung haben. Also die Tischlerei gilt dann für Baufach, was sich in unterschiedliche Teile und Möglichkeiten zergliedert.

Jedenfalls war das noch mal sehr interessante, auf die 60 Vollzeit- plus 60 Teilzeitstudienplätze kamen letztes Jahr 325 Bewerbende. Nicht sooo viel finde ich, aber für die Norweger nennt sich das schon ’sehr schwer, einen Platz zu kriegen‘. Die gute frau hat dann noch mal erläutert, wer gute Chancen hat reinzukommen. Die, die zwei Sachen unterrichten wollen (also ich) und die, die sehr gute Qualifikationen haben (also auch ich :-)). Dazu welche, die gut qualifiziert sind und in einem der neuen Fächer im Kunstfach, nämlich Musik, Gestaltungsfach und Drama Theater Lehrer studieren wollen. Wie gesagt, alles noch mal recht aufschlussreich und Bedarf an Lehrern wirds in den nächsten 5 Jahren auch genug geben. Dazu kommt ja, dass die Bauwirtschaft super läuft und dementsprechend viele Jugendliche eine Ausbildung in den Bauberufen machen wollen.
Ich hoffe jez also, einen der Teilzeit-Studienplätze zu bekommen. Und dann ab Winter jeden zweiten Freitag und Donnerstag-Nachmittag ein bisschen Lehrer zu studieren. Für den Kopf wäre das sehr gut, der ist eh hier nie ausgelastet und für neue Leute treffen auch.

Also, schönen Abend noch.

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