Umgebautes Fluchtzimmer

Ja, hatte ich das doch schon wieder fast vergessen, ich hab ja umgebaut.

Der Nähplatz ist immer noch gleich. Halt der elektrisch höhenverstellbare Arbeitstisch von IKEA. Den hab ich ja letztes Jahr mit dem Geburtstagsgeld gekauft, eine der besten Anschaffungen die ich je getan habe. Da kann ich im Stehen und Sitzen nähen, sowie mir die ideale Höhe fürs Schneiden einstellen. Im Regal wenig Änderung, nur weniger Kisten und der Quiltfaden auf einem Stativ. Unten drunter jetzt die Alukiste mit diversem Vlies und die grosse Box mit den Hintergrundstoffen. Die flache vorher da stehende Box mit anderen Stoffen habe ich geleert, den Inhalt in einer der Holzkisten im Wohnzimmer verstaut und die Box ins Gästezimmer unters Bett geschoben.

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Vorher hatte ich ja das Hochbett an der Wand mit den IVARs und Stoffkisten drunter.

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Aber nun werden ja weder wir noch die Gäste jünger und das Hochbett erwies sich zunehmend als unpraktisch. Die Luft unter der Decke ist halt schnell warm und verbraucht, das Hochsteigen durch die gerade Leiter schwierig und es liegen immer die Katzen drauf, weswegen ich es umständlich jede dritte Woche neu beziehen musste. Vom Zugang zum Dachboden (ungenutzt, nicht ausgebaut, aber ab und zu muss man ja mal gucken wie es da unterm Dach so aussieht, ob alles okay ist) gar nicht erst zu reden.

Also neben den gebrauchten IVAR-Regalen auch noch ein gebrauchtes IVAR-Kinderbett „Kura“ erstanden, welches man umdrehen kann, also sowohl als Hochbett von 116cm als auch als normales Bett verwenden kann. Der Vorteil: Rahmen aus massiver Kiefer. Beim Aufbauen die vordere Rahmenstange weggelassen, damit man sich nicht dauernd den Kopf anhaut. Auf den Rahmen eine 3cm dicke Fichteplatte gelegt und IVAR draufgestellt. 🙂
Hinter der Tür des linken Schrankes befinden sich ein Teil DVDs und meine gesammelten Stoff&Stil-Schnittmuster, im rechten Schrank sind noch zwei kleine Stoffboxen, sowie Papier, Versandtaschen und die Papierschneidemaschine. Ist sogar noch Platz drin.

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Dann konnte ich mir wieder eine ewig währende vorübergehende Lösung nicht verkneifen: den Schubkastenwürfel mit Klötzen vom zersägten Hochbett auf Höhe gebracht, die zwei rechten Beine des Schreibtisches abgeschraubt derweil ich die gesamte Angelegenheit mit dem Rücken abstützte und das Element drunter schiebe. Der Kratzbaum wollte auch noch verwendet werden, also ein Loch in die die Schubladen abdeckende Platte gebohrt und das meiste des Kratzbaumes wieder verwendet 🙂 Dadurch, dass die Schnittmuster nun im Schrank sind ist auch oben auf dem Regal wieder Katzenplatz.

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Alles in allem eine gute Lösung, nicht mehr so klotzig, man kann sich nun auch mal zu zweit im Zimmer aufhalten und für unsere Gäste ist es sicher auch bequemer 🙂 Fehlt nur noch eine Wandgestaltung am Bett, aber das wird schon noch. 🙂

2 Kommentare

  1. Aber herzlich willkommen doch 🙂
    Und danke für das Lebenszeichen, ich hatte auf dem Weg von der Arbeit nach Hause schon gedacht, ich müsste mal gucken wo du so bist und dir mal simsen 🙂

  2. Da freue ich mich doch schon drauf, es mal nutzen zu dürfen… wenn ich mir die neue Mitbewohnerin anschaue und von der Reise erzähle.

    PS: Lebenszeichen 😉