und schon eingeladen

Den Eintrag mit der albernen Bewerbung zu diesem Architekturbüro noch nicht ganz fertig, schon ruft die gute Frau an und lädt mich für Montag ein. Verdammt.
Dabei hatte ich ganz frech am Anfang geschrieben, ich würde mich für die Stellen als technische Zeichnerin, Innenarchitektin und Bürodame bewerben *gg*. Ja nee. Dabei war ja nur ganz kurz mal wieder meine Lust am CAD-Zeichnen aufgeflammt. Na gut, dann erfinde ich jetzt erstmal spontan drei Monate Kündigungsfrist. 🙂 Das dürfte schon mal abschrecken.

Ich komme einfach nicht damit klar, dass es hier einen Arbeitnehmermarkt gibt, also mehr freie Stellen als Arbeitnehmer, gleichbedeutend mit sehr grosser Auswahl. Noch immer verspüre ich den Zwang, mich auf jede halbwegs passende Stelle bewerben zu MÜSSEN, weil es eben in D so war. Dass ich mich bewerben musste, auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, dass es sich um die Traumstelle handelt. Und es ist halt schwer solche jahrelangen Gewohnheiten abzulegen. Immer zu gucken, ob nicht noch eine gute Stelle auftaucht.
Hier muss ich eher aufpassen, dass ich nicht zu viele am Hals habe. in der einen Tischlerei dann nein zu sagen, fand ich schon schwierig. Als ich mich dann gegen mehr Geld und kürzeren Arbeitsweg entschieden hatte, aber eben auch gegen schlechteres Klima unter den Mitarbeitern und gegen einen Job mit null Verantwortung.

Von der Nebenbei-Stelle als Jugendarbeiterin hab ich noch nix wieder gehørt. Aber die hatten gleich gesagt, dass sie drei-vier wochen gespräche führen mit allen Bewerbenden. Weil die ja sowieso einen Mitarbeiterstamm aufbauen wollten, mit Vertretungen und Springern. Ich hätte zwar immer noch Lust dazu, aber erst im Herbst. Vor den Ferien wird das nix. Nicht mit dem Meisterkurs (bei dem ich mich aber auch doch recht wacker schlage, gemessen an manch anderen) und dann jetzt ab nächsten Donnerstag dem Sprachkurs. Den ich leite *g*. Ich find das ja immer noch so unwirklich.

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