unwirklicher Einbruch

Samstagmorgen begann damit, dass ich eine Handtasche in unserer Mülltonne fand. Mit dem Allerlei den Frauen so mit sich schleppen, wenn sie denn eine Handtasche haben und inkl. aller Papiere. Das Geld fehlte.
Die Tasche gehört einer Nachbarin weiter unten in der Straße. Sie wurde in der Nacht Freitag auf Samstag aus ihrem Haus gestohlen. Während sie schliefen. Dazu muss man noch sagen, dass wir hier auf Saga ein beschauliches Leben führen, rein mit Anwohnerverkehr und hier kaum jemand seine Türen abschließt, viele nicht mal wenn sie weggehen.
Gestern Abend kam ein Nachbar von unten im Tal mit einer Kamera, die er beim Rasen mähen gefunden hat. Es waren viele Bilder von Ralf drauf, weswegen einer unserer direkten Nachbarn meinte, die gehört wohl zu tun. Faktisch gehört sie einem Freund.
Und lag in der Stube im Regal, auf halber Strecke zwischen unserem Schlafzimmer und der Terrassentür.
Soll heissen, sie waren auch bei uns drin.

Bei mindestens einem weiteren Haus wurde ein Telefon entwendet, welches ebenfalls auf dem Rasen gefunden wurde.
Bei 2 anderen Nachbarn haben mitten in der Nacht die Hunde angeschlagen und eine Nachbarin hat nachts um 3h, als sie von der Arbeit kam, etwas auf der Straße liegen sehen, aber nicht anhalten mögen.

Gruselig. Noch habe ich nicht so ganz verstanden, dass wirklich jemand bei uns nachts im Haus war, während wir geschlafen und nichts mitbekommen haben.
Ich fahr jetzt mal vor der Arbeit zur Polizei um das zu melden.
Total unwirklich das alles.

Noch unwirklicher sind meine Träume zur Zeit. Ich habe doch von einer Gartenparty beim meinem Bruderherzen geträumt. Bis dahin ok, aber die Hälfte der Gäste waren irgendwie Metal-Freaks und auf dem Zaun zitterten 2 Tarantel-Spinnen, die jemand aus Scherz zwischen zwei Toastbrotscheiben beklemmt hatte mit Gummiband. Als ich im Traum ‚Ih, mach die weg‘ schrie, bin ich dann aufgewacht, weil Ralf sich einen Pulli aus dem Schrank zerrte. Super. Super Start in eine neue Woche, die ich ganz unerholt beginne, weil das ganze Wochenende gearbeitet. Aber die Küche des Freundes steht und man kann sich auch wieder in der WOhnung bewegen.

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