Verplant

Manno, hab ich mich doch voll verpeilt. Dachte, morgen früh auf 8 Uhr zur IKEA-Baustelle und dann frei, ja nix.
Hab ich doch um 8 Uhr Physiotherapie und schon wieder kein Bargeld geholt (weil bei dem kann man nur bar zahlen dem Eigenanteil), verdammt. Also gibt es zwei Möglichkeiten, gleich um 7 Uhr bei IKEA sein *argh*, dann aber keine Baustellenbesichtigung, sondern sofort wieder zurück, an nem Geldautomaten vorbei und zur Physio. Oder erst nach Vennesla zum Geldautomaten, dann auf 8 Uhr zur Physio und hinterher zu IKEA.

Wollte dann allerdings auf 10 Uhr mit dem Mann den alten Fernseher von unten sowie den dazugehörenden Schrank zum Kontakten bringen und hinterher dem Kumpel in Vennesla seine vergessene Uhr und Sonnenbrille.

Der Mann hatte nämlich heute Geburtstag und ich habe eine wahre Backorgie hinter mir, Brot – noch nicht angebrochen, einen das-erste-Mal-Kirschstreuselkuchen (meinen Qualitätsansprüchen nicht genügend weil unten matschig, traf allerdings den Geschmacksnerv aller Gäste) und einen Blechkuchen mit Obst (je ein Drittel Kirschen, Pflaumen, Himbeeren), auch zum ersten Mal. Blödes Rezept, weil irgendwie haben die ein bisschen Flüssigkeit vergessen, weswegen der Mixer kurz vorm Durchbrennen war, bis ich dann nach Augenmaß etwas Milch reingekippt habe. Schmeckte aber echt lecker locker.

Jedenfalls, auch morgen Abend hab ich gar nicht frei zum Unten-rumrödeln, ich muss nämlich zum Soroptimistentreffen und war schon letztes Mal nicht da.
Außerdem sind die bestellten Sommerreifen da, ich hoffe ich kann sie morgen oder Dienstagmorgen noch gewechselt bekommen, weil ich nämlich nach dem wöchentlichenTermin beim Schweden um 9 Uhr Richtung Østlandet aufbreche und meine frühere beste Freundin besuche für zwei Tage.

Jedenfalls fühl ich mich gerade gestresst. Würde ja gerne jetzt noch mal ne Stunde im Keller verschwinden, aber das wäre ja nicht so nett gegenüber dem Mann, wenn ich hier jetzt schon rumrandaliere und das kleine IVAR hinter dem Sofa auseinander reiße. Weil als erstes muss ich unten nämlich ein paar Regale aufbauen, Stauraum schaffen für Stoffe und Bücher. Davon – also Stauraum – war von vornherein kaum was eingeplant, weil wir ja eine Ferienwohnung oder Kurzzeitmiete im Sinn hatten und nicht ‚erwachsene Frau mit viel Rafel‘-Bewohnung.

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