vom 26.12.07

26.12.07, kl. 11.17
Das war 2007

Derzeit in jeder Klatschzeitung zu lesen, mit Überblicken, was alles in D im letzten Jahr passiert ist. *gähn*. Ich bin noch nicht ganz wach. Gestern waren meine Eltern auf Tour und ich habs zu spät mitbekommen, so dass ich selbst abends nix zu tun hatte und mir DVDs geliehen habe. ‚Marie Antoinette‘ wegen Kirsten Dunst, ein – so kann man wohl sagen – ziemlich ereignisloser öder Film, wo man die ganze Zeit wartet, ob da wohl noch was kommt. Sowie ein Film mit Julia Stiles und Selma Blair, der so blöde war, dass ich mich nicht mal an den Titel erinnern kann. Irgendwas mit der Bräutigam erwacht plötzlich mit einer fremden Frau nach dem Junggesellenabschied, die sich als die Kusine seiner Frau entpuppt, aber es war gar nichts. Wie gesagt, total armer Film.

Um jedenfalls noch mal auf den Titel diesen Beitrags zurückzukommen. Das war 2007.
Was war denn genau 2007? In jedem Fall das Jahr mit den meisten Jobs gleichzeitig. Das Jahr des bewussten Jobwechsels. Ein aufregendes Jahr. Ein anstrengendes Jahr. Ein Jahr mit nur einem D-Besuch (den Arbeitsbesuch zählen wir nicht, dass war ja nur purer Stress), was in jedem Fall viel zu wenig war.
Hm. Sonst noch was? Eigentlich war 2007 nur arbeitsmäßig besonders anspruchsvoll, jedenfalls in meiner Rückerinnerung. Ach ja, und wir waren Ostern in DK, im Juli in DK und ich hab den Mini wieder.

Was 2007 in jedem Fall nicht war: Das Jahr des Kontakt haltens, das Jahr der Emails beantworten, das Jahr der langen Telefonate mit FreundInnen. Hm. Traurig. Irgendwie ist das auf jeden Fall was zu kurz gekommen. Besonders leid tut es mir um die nicht geschriebenen Briefe, einer davon nach Regen zu einer alten Schulfreundin. Ihren letzten Brief trage ich seit nunmehr fast 3 Jahren immer irgendwo mit hin, er ist schon ziemlich mitgenommen und zerfleddert. Aber beantwortet ist er immer noch nicht.
Leider habe ich auch in N nicht wirklich neue norwegische Bekanntschaften geschlossen. Nur allerlei deutsche. Das Deutschentreffen ist gewachsen.
Ich denke, im nächsten Jahr sollte ich doch auch mal schauen, was ich tun kann, um meinen norwegischen Bekanntenkreis zu erweitern oder zu vertiefen. So. Und jetzt steh ich doch mal auf. 🙂

kl. 13.48
Ich bin ein Feuersalamander

Die Gesichtsmaske, die ich mir eben so ganz entspannt ins Gesicht geworfen habe, hat eine allergische Reaktion hervorgerufen. Gesicht und Hals sind feuersalamanderrot. Passt so gar nicht zur Haarfarbe. Mir ist warm.

kl. 23.05
Drei von Vier

Von den geliehenen Filmen sind 3 Mist und einer erweist sich als recht nett. Cameron Diaz mag ich eh, von einem Jude Law hab ich dagegen noch nie gehört. Aber sehr lecker anzusehen. Denke, den Film könnte ich mal als Original ansehen, da sind bestimmt die Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch recht reizvoll.
Morgen beginnt wieder das ‚richtige‘ Leben, die Gammelei hat ein Ende. Sehr beruhigend. Bekommt mir nämlich nicht. Gähn, bin ich müde. Aber morgen komm ich wieder raus. Außerdem freu ich mich schon riesig auf IKEA Oldenburg. 🙂 Auch wenn das wider keiner verstehen kann. 🙂 Der Wecker ist gestellt, deswegen also eine gute Nacht.

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