von gestern bis heute

Das Vorstellungsgespräch bei der Kommune war so lala. Ich war die Erste, gut da erinnern sie sich wenigstens an mich. Naja, abgesehen davon, dass man sich bei Vorträgen oder Vorstellungsgesprächen an die ersten und letzten Personen am besten erinnern kann, war ich eh die einzige Frau im Bewerberhaufen.
Für 2 Stellen haben sie rund 8-10 Leute eingeladen. Grobe Schätzung meinerseits. Freitag volles Programm, rund 1 Stunde pro Person. Montag noch 2 weitere Personen.
Ich weiß nicht ob sie meinen, dass ich es packe. Ich weiß auch nicht ob ich das will. Also nicht packen, sondern die Stelle an sich. Die eigentlichen Auskünfte, die ich bei meinem Anruf Mitte September erhielt, wie die Stelle so strukturiert ist…hm…irgendwie doch nicht so flexibel die Stelle. Also nicht von einem kommunalen Gebäude zum nähsten, doch fest an einer Stelle so auf Dauer. Ob mir das so gefällt, naja.
Die Kinderfrage von selbst angesprochen, die tuns ja eh nicht. 🙂 Bzw. dürfen nicht.
Darf ich kritisieren, dass ich das Interview unprofessionell fand? Hm. 4 Leute aufgelaufen und keiner ‚richtig‘ Ahnung. Naja. Sie haben ziemlich viel Zeit damit verbracht, mir die Stelle zu erklären.
Lohn ist okay, etwas weniger als ich jetzt hatte, dafür entspanntere Arbeit würd ich mal sagen. Nachteil: Man braucht das eigene Auto, wo ich doch sehr allergisch darauf bin. Dafür gute Pensionsordnung. Ansonsten ist es halt eben Kommune. Groß. Und sicher Möglichkeiten sich intern zu verbessern.
Ich weiß nicht, ob ich es annehmen wollen würde. Sie brauchen mindestens 2 Wochen. Abwarten.

Freitagabend Nachbarfest, glücklicherweise waren nur 10 Leute da. Ausreichend anstrengend fand ich es. So sehr, dass ich heute total platt war, alle Abmachungen hab sausen lassen *schäm ganz dolle*. Alle Telefone abgeschaltet, Internetkommunikation ausgeschaltet. Mich quasi tot gestellt. Gelesen, Film geguckt, wenig geredet (okay, der Herzliebste musste arbeiten. Lange. Bis spät.). Minimal immerhin Hausarbeit vollbracht, Spülma ausräumen und abwaschen. Tolle Leistung *seufz*.

Versuche immer noch zu akzeptieren, versuche dem Kern auf den Grund zu gehen. Wieso und überhaupt. Ich glaube, dass es mir leichter fallen wird, mich selber an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, wenn ich weiß wieso ich es so weit hab kommen lassen. Ohne es zu merken. Oder es zu merken und zu ignorieren.
Eines steht jedenfalls fest: Ich will definitiv keine Medikamente. Das ist die totale Horrorvorstellung.

Gute Nacht.

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