Von Vogel und Maus und Katze

Bisher haben die Katzen und ich ein friedliches Miteinander in der Unterwohnung geführt.

Gut, Nandi hat sich auch schon im Keller verlaufen, bzw. gestern ganz zielstrebig den Weg durch die Tür nach draußen genommen…um dann da rumzueiern. Wie das so bei 15 Jahre alten, leicht dementen Katzen eben so ist.
Manchmal merkt man schon deutlich, dass sie nicht richtig weiß wo sie ist – und dann nach mir weint. Wenn ich dann rufe kommt sie irgendwann angewatschelt.
Und sie hört auch schlechter. Zum einen machen ihr die Geräusche draußen nicht mehr so viel aus, so dass sie eben ab und zu mal aus der Tür guckt und auch einen Schritt davor tut. Um dann aber so, als würde sie gar nichts hören, in der Gegend rumzutapsen. Neulich hat sie dann sogar den Weg nach oben zur Haustür gefunden, kam aber nicht wieder zurück, ich musste sie dann holen.

Kittie dagegen gibt die Prinzessin auf der Erbse, kommt und geht wie es passt – ist ja Sommer. Und weil ja Sommer ist, schlafe ich mit 10cm offenem Fenster am Kopfende (die Fensterbank ist auf Kopfkissenhöhe). Praktisch, weil Kittie so nachts rein kann und ich davon nicht mehr wach werde.
Bisher konnte ich mich immer an auf der Terrasse abgelegten Vögeln und Mäusen erfreuen, endlich mal keine Tiere mehr in der Wohnung.
Bis vorhin. *grummel*.
Neben dem Kamin lag säuberlich dekoriert eine ganze Maus. Tot. Immerhin, ich will ja nicht klagen. Bin allerdings nicht mal sicher ob die von draußen kam oder vorher schon hier Gast war.
Und vor dem Kühlschrank ein angefressener Vogel mit Kopf ab. *nerv*. Aber vielleicht sollte ich mich darüber auch nicht beklagen, immerhin ist die Schlachtstelle frei zugänglich, man muss dazu nicht unter dem Tisch und dann unter der Sitzbank ans Fenster. *lol*. Oder unters Sofa oder so.

Jedenfalls hat sich das jetzt definitiv erledigt mit offenen Fenster. Ich will keine Tierchen an mir vorbeigetragen haben derweil ich schlafe. Vor allem will ich nachher keine Blutflecken neben dem Kopfkissen oder Ähnliches.

So. Das für jetzt.
Frühstücken, zum NAV und den Krams unterschreiben für Gruppenleiter, sowie Freischein für evtl. notwendige Sicherheitssachen mitnehmen. Quittung vom Psychologen einreichen wg Erstattung.
Zu TT, ein letztes Mal, schuften wie geht, damit schnell fertig mit den letzten 2o0 Kunden.

Denn dann muss ich ganz dringend zu Hause putzen wie der Blitz, denn um 21 Uhr kommen die ersten Kurzübernachtungsgäste, die am nächsten Tag die Fähre nehmen wollen.
Und ich hab da noch einen Stapel Einkaufsbeutel zu nähen, denn am WE bin ich dann auf der Sommermarkt in Evje zusammen mit Kerstin. Der Mann geht mit Schwester und Freund dann derweil angeln. Oder Fußball gucken. 🙂
Snakkes. 🙂

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