Warten, Wetter und ein JellyRace

Nachdem ich nun beim Spesialistsenter auf einen Handtermin warte, erinnert sich auch die orthopädische Abteilung des Krankenhauses meiner und schickt mir einen Gesundheitserhebungsbogen zu.
Gleichzeitig weisen sie mich darauf hin, dass die Wartezeit 3-4 Monate beträgt, aber nur, wenn ich den Erhebungsbogen einsende. Immerhin schon besser als beim letzten Mal, wo sie noch nicht mal eine Wartezeit angaben.

Der Spesialistesenter dagegen versucht immer mal zwischendurch mich anzurufen, gerne gegen 16 Uhr wo ich immer bei der Arbeit bin und kein Mobiltelefon an der Frau habe.
Wenn ich zurückrufe ist keiner da. Am nächsten tag krieg ich dann nur zu hören, sie hätten da einen freien Termin gehabt, aber jetzt nicht mehr.
Gestern -Dienstag – der ultimative Höhepunkt: Ich rufe sofort auf den entgangenen Anruf zurück. Fragt mich die Trulla, ob ich nicht heute Mittwoch zur OP kommen wolle, es wäre jemand abgesprungen (!). Äh nein, war meine Antwort, ich bin ja spontan, aber so sehr auch wieder nicht.
Zum einen würde ich meiner Chefin gerne die Gelegeneheit geben für einen Ersatz zu sorgen, wir reden hier immerhin von ungefähr 3 Wochen Krankschreibung, je nach Heilungsphase ne Woche mehr.
Zum anderen möchte ich mich da auch gerne geistig und praktisch drauf vorbereiten. So ein Leben mit nur einer brauchbaren hand war schon letztes Mal nicht lustig, besonders die erste Woche lief darauf hinaus, dass ich nur mit Jogginghose , T-Shirt und Schlabberjacke rumlief und mir selber auf den Nerv gegangen bin weil ich nix machen konnte.

Das Wetter gestern, heute und die letzten Monate:  Regen.
Ich kann den Regen ja grundsätzlich positiv sehen, wir haben genug um die Wassermagazine wieder zu füllen, Norwegen kann ihn gut an der europäischen Kraftbörse verticken und vielleicht wird der Strom – mit dem wir hier ja auch heizen – im Winter nicht so teuer wie letztes Jahr.
Ich muss nicht rausgehen in den Garten (bäh-Arbeit), bin ja eher Stubenhockerin.
ABER so langsam geht mir das auch echt auf den Senkel mit dem vielen Wasser, es regnet schon seit zwei Monaten mehr oder minder ununterbrochen.
Unser Regenabflußrohr auf der rechten Hausseite ist im Übrigen auch verstopft, so langsam reicht es mir und ich will kein Haus mehr, weder ein älteres noch ein neues.

Dann versuche ich derzeit mal wieder ein Quilttop zu nähen, will einen Lasagnequilt nähen, der besteht eigentlich nur aus einem langen Streifen, den man dann an den Längsseiten wieder zusammen näht.
Ich benutzte dazu 5 Farben kleinkarierten gewebten Baumwollstoff aus dem Laden, leider hat der kein rechts und links.
Weswegen mir beim Nähen des langen Streifens die notwendige Vorsicht abhanden gekommen ist und ich danach dann noch viel Zeit darauf verwendet habe, die verkehrten Nähte neu zu machen. Also nix mit mal schnell mal.
Außerdem treffen bei nur 5 Farben immer mal wieder gleiche Farben aufeinander, ich glaube, nur 4 Farben wäre besser gewesen. Aber egal, ich mach den jetzt erstmal fertig und guck dann, was sich mit dem irgendwann mal fertigen Topp so anstellen lässt. 🙂

Und los, zur Arbeit fahren. (Und ja, ich komme schon wieder zu spät).