Wäsche waschen

Da ich grade dabei bin..ich glaube im ‚Spiegel‘ las ich, dass bei aller Emanzipation sich immer noch die Frauen um die Wäsche der Familie kümmern.
Wenn mich jemand fragen würde, so völlig aus dem Zusammenhang, ja die meiste Zeit mache ich unsere Wäsche.
Wenn jemand nach den Gründen fragen würde, wären es dann andere als die, die sich in dem Bericht befanden. Die Frauen führten dann an, dass es praktischer sei, oder dass der Mann es nicht richtig kann. Oder oder.

Der Großteil unserer Wäsche besteht aus meiner, vor allem seitdem ich im Büro hocke. Sonst beschränkte sich das auf 2 Arbeitshosen und 5 Arbeits-T-shirts und ein bisschen Freizeitkleidung, bei Ralf ähnlich.

Und dann, der wichtigste Punkt: Hausarbeit zählt eh zu meinen weniger beliebten Tätigkeiten. Fenster putzen tu ich für gewöhnlich vor Prüfungen o.ä., bügeln ist die allerletzte Pest (neulich mal versucht zu schätzen, ob ich das Bügelbrett schon 3 oder 4 mal aus dem Keller geholt habe, seitdem wir in dem Haus wohnen). Wischen und Aufräumen, bah, da putz ich doch lieber noch das Klo.
Wäsche sortieren, in die Maschine stopfen, rausholen, aufhängen, grob falten und in den Schrank werfen gehört zu den wenigen Dingen, die ich GERNE mache. Wahrscheinlich, weil man dabei noch am ehesten sieht, dass was passiert, außerdem kann man mal so zwischendurch ein bisschen was machen und ist nicht Stunden am rummuckeln.

Soviel zum Thema, jetzt mal schnell 2 Brötchen gegessen und in die Stadt zum Azubi-Frisör, Haare nachfärben. Diesmal geht es glücklicherweise etwas schneller, weil kürzere Haare 🙂

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