Wer mich morgens sieht

Ich dachte gerade, dass ich es ja eigentlich sehr nett habe. Während der Mann mitten in der Nacht, also 6 Uhr aufstehen muss, schlafe ich erstmal bis 8 Uhr. Oder halb neun. Manchmal, wie heute, auch bis neun. Dann hab ich genug Zeit um ein bisschen im Schlafzeug mit dem Kakao vor dem Computer zu sitzen. Surfen (und Rechnungen schreiben). Dabei schlürfe ich meinen Kakao und esse – falls vorhanden – 2 Scheiben Brot. Getoastet. Mit was drauf.
Hab ich es ganz schlecht, dann kann ich zur Not auch bis 10 Uhr schlafen, hab dann aber keine Zeit zu nix und muss schnellstmöglich los.

Immerhin bin ich jedenfalls dann wach wenn ich aufstehe. Meistens. Nachteule halt. Macht mir gar nix noch bis nach Mitternacht dann zu arbeiten, sofern ich ein paar Stunden ‚Mittagspause‘ zwischen 10 und 21 Uhr hatte.
Es sei denn, ich habe Kurs. Wenn wie gestern einer der ‚Lern deine Overlockmaschine kennen‘- Kurse ist, dann bin ich echt fix und alle wenn ich nach Hause komme.
Gestern war dann auch noch maximal schlecht für mich. Zum einen hatte ich es geschafft 5 Leute in den Kurs zu buchen, 4 ist meine Grenze. Nur eine davon hatte die Maschine schon gut benutzt und auch schon mal gefädelt. Drei haben die vorher noch nicht angerührt. Eine fremde (also eine mit einer Maschine nicht von mir und bezahlte Teilnehmerin) brauchte alles 5x erklärt. Wir haben also für das übliche Programm eineinviertel Stunden mehr gebraucht als normal und ich war gegen 22.30 zuhause. Gähn. Hat noch zum Essen und etwas Lesen gereicht, dann ins Bett. Habs nicht mehr geschafft wach auf den Mann zu warten, ich glaub er hat dann das Licht auf meiner Seite ausgemacht und den Kindle aus der Hand.

Leider sieht das ja keiner, also dass ich erst um halb neun aufstehe und wenn dann so ab viertel nach 8 das Telefon anfängt zu piepsen und klingeln, dann bin ich schon leicht abgenervt. Wird sowieso immer schlimmer. Aber auch der Umsatz wird mehr, die Bestellungen im Onlineshop größer, mehr Leute wollen Fragen fragen usw.
Und jetzt muss ich mal ganz dringend eine Rechnung bezahlen ( und nein, ich bin immer noch nicht mit meiner vorbereitenden Buchhaltung fertig, aber fast :-)) und dann später neue Waren nachbestellen. Und das Chaos im Laden beseitigen bevor T. kommt.

Snakkes.

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