wie versprochen: Postgeschichte

Hier also noch der Eintrag, den ich heute Nachmittag versprochen hatte *seufz*.
Ich bin voll fertig. Auch wenn der Sprachkurs echt nett war und wir eher aufgehört haben.

Aber ich mach mal erst ne andere Info. Hab per Email den ersten Lohnzettel von der Kommune bekommen für die Arbeit im Jugendklubb. Der Stundenlohn entspricht ziemlich genau meinem neuen Lohn in der Trevare. Der Abendzuschlag dagegen liegt bei kläglichen 18 Kronen, also gerade mal 13%. Najo. Aber ich bin trotzdem zufrieden. Das der Stundenlohn für mich okay ist. 🙂 Wobei bei acht Arbeitsstunden die Ausbeute ja eh nicht so hoch ist. Das lohnt sich jetzt schon eher bei der Teilabrechnung für den Sprachkurs.

Ich habe quasi für Ralfs Geburtstagsgeschenk gearbeitet. 🙂 Wir fahren Ende Juni mit dem Zug nach Oslo, die Tickets hab ich schon gebucht online wg Minipreis, muss ich nur noch abholen. 146 Euro hin und zurück für zwei Personen. Da kann man echt nicht meckern. Die Zugfahrt ist genauso lange wie die Autofahrt oder die Busfahrt, nämlich 4,5 Stunden. aber man muss nicht umsteigen, außerdem fahren wir von Vennesla aus, da kann man umsonst sein Auto stehenlassen.
Dann übernachten wir im Norlandia Saga Hotel , das liegt genau zwischen Vigeland – dem Skulpturenpark – und dem Schloss. in dem wir Sonntag an einer öffentlichen Führung teilnehmen, die es nämlich nur im Sommer gibt. Man sieht auch ’nur‘ die öffentlichen Räume. (für Uneingeweihte: Norwegen hat ein aktives Königshaus :-))
Zwei gute Restaurants bin ich gerade noch am recherchieren. Wofür hat man denn das Norwegenforum und Leute dort, die sich auskennen…Ralf hat sich jedenfalls sehr gefreut. Und bei seinem Chef hab ich auch schon einen halben Tag Urlaub eingereicht.

Die Post: Seit ich weggegangen bin letztes Jahr ist voll das Chaos.
Es gibt in dieser Geschichte also:
-die andere Deutsche
-Lieblingskollegin
-Bankmensch
-Urgestein 1
-Urgestein 2
-Neue B
-Aushilfe S
-Chef
-mich 🙂

Mein Samstag-Stelle (inkl Springer-Jobs unter der Woche) hat ja eine andere Deutsche bekommen, deren Mann ich über Manpower vermittelt hatte. Ende des Jahres hat dann die Lieblingskollegin -die bereits mehrere Jahre in der Post gearbeitet hat – aufgehört, weil neuen ominösen Job, ihre 50% Stelle hat dann die andere Deutsche übernommen. Da die Post ja Einstellungsstopp hat, werden Aushilfen über den Adecco-Postpool geliehen, die freie Samstagsstelle hat Aushilfe S übernommen.

Dann ist der Chef auf PULS (Postens unike løsninger i salg –> Post-Konzept-Arbeitsgruppe für Verkauf) und Urgestein 1 hat für ihn Vertretung gemacht. Dazu kommt, dass der Bankmensch (wie in D, Postbanksachen werden am Schalter vertickt, aber Finanzierung geht über einen Finanzberater) schon lange 50% krank geschrieben ist, also keine große Hilfe.
Urgestein 2 hat seit einiger Zeit MS und hat eine Hilfe eingestellt bekommen zur Entlastung, Neue B. Diese sollte die Stelle von Urgestein 2 dann übernehmen, wenn die wg ihrer Krankheit ganz ausscheidet.
Soweit so gut.

Dann wird es aber chaotisch.
Da ja Urgestein 1 Vertretung für den Chef macht, kommt Lieblingskollegin wieder ins Bild, die von ihrem neuen Job nicht leben kann und daher die freien Stunden vom Urgestein 1 am Schalter übernimmt. Nun aber nicht mehr als Postangestellte, sondern ausgeliehen via Adecco.
Urgestein 2 scheidet aus, Neue B kündigt mehr oder weniger gleichzeitig, weil neue besser bezahlte Stelle gefunden.
Urgestein 1 macht immer noch zwangsweise Vertretung für den Chef – obwohl sie nicht will – klappt letztlich unter dem Stress zusammen und wird krank geschrieben.

Ergebnis: Lieblingskollegin – ausgeliehen von Adecco – macht Vertretung der Chefvertretung, mit aller Verantwortung. Die andere Deutsche und Aushilfe S arbeiten beide Vollzeit.
Zu dritt schmeißen sie also die Postbutikk mit Öffnungszeiten von Mo-Fr 8.30 h – 17 h, sowie Samstags von 9.30 – 14 h. Was ein Arbeitszeitfenster wegen verschiedener anderer Aufgaben von 6.30 h bis 17.30 ergibt.
Aus Sicherheitsgründen müssen immer mindestens 2 Angestellte gleichzeitig arbeiten. Bei einer regulären 37,5 Stunden-Woche kann man sich den mittlerweile angehäuften Berg an Überstunden gut vorstellen.

Hier komme ich ins Spiel. Ich arbeite Samstag. 🙂 Und zwei Wochen meiner vier Wochen Ferien.

Kommentare sind geschlossen.