Wochenbeginn und Rückblick.

Die Einweihungsfeier ist gut überstanden. Die Arbeitskollegen von Ralf haben sich nicht daneben benommen, es hat sich auch keiner an meinem Laptop vergriffen (welcher zwecks Musi im kleinen Zimmer stand). ich habe nämlich nicht BEgriffen, wie ich dem Bildschirmschoner ein Passwort verpassen kann (scheinbar funzte das nur bis Win98?). Was mir natürlich 2 Sekundenvor zu spät eingefallen ist. Aber egal. Alles gut gegangen. Hat sowieso keiner getanzt. Ralfs Chef und seine Frau haben uns supernett eine dickbauchige Vase für Kerzen, sowie ein Wasserglas-Karaffen-Set geschenkt. Außerdem waren sie für einen reinen Anstandsbesuch viel zu lange da. Die meisten Arbeitskollegen sind nämlich VOR dem Chef gegangen. 🙂 Meinen paar Arbeitskollegen von der Trevare hab ich mich irgendwie so gar nicht widmen können, weiß auch nich wieso. Ob sie deswegen so früh wieder gegangen sind? 19 Uhr scheint eh recht zeitig zu sein für eine Party. Sie wurde von der Hälfte als Sprungbrett in den Abend genutzt. Macht aber gar nix. Bei rund 33 Leuten eh eine für norwegische Verhältnisse wohl recht große Veranstaltung. Ich beschwer mich also nie wieder, dass wir zuwenig Leute kennen.

Am meisten mit hab ich mich über den Besuch von Horst und Frau gefreut. Er hat nämlich ein Hörgerät und versteht nich so viel, wenn da so Trubel ist und seine Frau hatte vor ein paar Jahren einen Schlaganfall und sitzt im Rollstuhl. Ich hatte erst auf deren Einladung geschrieben, dass man zwar mit dem Rolli ins Haus kann und auch genug Platz zum Rumfahren ist, bloß dass da die doofe Schwelle beim Bad ist. Wusste aber nicht, dass sie ein paar Schritte laufen kann. War jedenfalls große Klasse, dass die beiden da waren.

Auch gefreut hab ich mich über den Besuch von Markus aus D. Der Samstagmorgen um 7 Uhr hier war und Sonntagabend um 7 Uhr wieder gefahren ist. Ohne ihn wäre alles wesentlich stressiger gewesen. Allein das Schreiben der Namenslappen wäre nicht machbar gewesen. 🙂

Ich schwitze im Übrigen gerade über den Hausaufgaben für den Meisterkurs. Es soll ein Kompetenz-Entwicklungsplan für die Angestellten gemacht werden und dann ein kleiner Text darüber, wie der genutzt werden soll. Teil 1 ist fertig, aber das mit dem Nutzen ist mir noch schleierhaft, vor allem, weil da noch diverse Fragen bei mir aufgetaucht sind. *grübel*.
Einer von Ralfs Ex-Kollegen ist mit im Kurs und hat mich noch im Gespräch drauf hingewiesen, dass der Kurs diese Woche bereits Montag stattfindet. Schockschwerenot. Bin ja mal gespannt, ob die beiden, die mich nachher abholen wollen, dass auch mit gekriegt haben. Ich fahre jedenfalls mit dem Auto runter,so dass wenn die das nicht hinkriegen, ich wenigstens gleich selber weiterfahren kann. Najo, ich muss wieder ans Werk. Bis später oder so. Die Woche wird noch stressig. Lernen und Hausaufgaben für Meister (im Moment bin ich nich ganz sicher, ob ich unterfordert bin, was nich richtig verstehe oder den Ernst der Lage nicht erkannt habe *grins*). Dann haben wir Donnerstag schon wieder Konzert, Freitagmorgen Fäden ziehen und danach Richtung Karmøy, einen Kumpel aus dem Sprachkurs besuchen. Zusammen mit Andi und Ralf.

Apropos Fäden: Auf dem Zettel des Krankenhauses stand, dass sich unter dem dicken Verband noch ein kleiner befindet und man also nach drei Tagen den großen Verband abmachen kann. Gestern Abend, Markus war glücklicherweise noch da, hab ich den dann mal abgewickelt. Nur um kurz vorm Ende festzustellen, dass da ÜBERHAUPT NIX ist mit zweitem Verband. Alles idioten diese Norweger und voll der Beschiss und grummel. Steh ich da also. Markus und Ralf haben sehr gelacht (ich hab ja nich weiter auf die Hand geguckt, ich will gar nich erst sehen, wie dat da aussieht). Und da Markus freundlicherweise ursprünglich ausgebildete Pflegefachkraft im höheren Dienst oder so ist, hat er dann aus seinem Auto eine passende Bandage mit Wundauflage geholt und die Hand neu und fachgrecht verbunden. Mit der Aussage ’sieht gut aus‘ bin ich zufrieden, mit dem Hinweis, dass da 6!! Stiche sind nicht so. 🙂

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