Wochenrückblick

So ein paar Tage ohne Internet sind ja sehr entspannend.
Ebenso hat sich der Verlust aller bookmarks/Favoriten als sehr befreiend herausgestellt. Die für mich wichtigen Internetseiten kann ich auswendig oder habe sie schnell wieder gefunden. Andere kommen mir so nach und nach wieder in den Sinn, Webshops oder Weblogs. Und alles andere war enfach nur überflüssiger Ballast. 🙂

Die internetfreien Tage haben sich dadurch ergeben, dass ich mit dem Herzliebsten sowie 2 Bekannten in der Ferienwohnung meines Arbeitgebers in Norefjell war. Nordwestlich von Oslo, eigentlich Skigebiet, aber trotzdem sehr schön. Bloss ein bisschen weit zu fahren.

Ansonsten bin ich schon die letzte Woche alleine im Büro und eigentlich nur damit beschäftigt Brände zu löschen. Total nervig und totenlangweilig, so alleine hier rumzuhocken. Die einzigen die anrufen sind Kunden mit Problemen oder Kandidaten mit Problemen. Oder Leute, die was über eine der ausgeschriebenen Stellen wissen wollen, über die ich aber leider nix weiss weil alles nicht meine Kunden. Bzw. kann ich auch nicht mehr sehen, als die Annonse, aber nicht zu welchem Kunden die gehört oder ähnliches. Ist eben doof, wenn nur einer das Recruiting-Annonsen-Programm verwaltet. Jedenfalls halte ich hier die Stellung.

Nebenbei brennen da noch zwei Baustellen, der Freund und nunmehr Ex-Nachbar hat seine Küche in Einzelteilen in der Wohnung stehen, bzw. in flachen Paketen namens Faktum und Applåd. Zu meinem Glück fehlt in der Küche noch der Fussboden, verschafft mir etwas Atemraum.
Derweil ich jeden Abend im Haus in Grovane sitze und fleissig arbeite. Möbel zusammen baue und anbaue. Das Bad unten muss unbedingt endlich sauber gemacht werden, denn irgendwann kommt ganz bestimmt auch der Rohrleger und will da fertig machen (+ die beiden Spülmaschinen anschliessen und den Wasserhahn oben anbauen). Dann muss ich noch den Elektriker nerven endlich den richtigen Steckkontakt hinter den Herd zu bauen, die noch fehlende Schlafzimmerlampe anzubauen (ja, das muss leider und ganz offiziell der Elektriker machen, sonst gibt es keine unterschriebenen Freigaben für das Haus von ihm). Und der Baumeister hat ja auch noch ein paar kleine Dinge zu machen.
Langsam kann ich nicht mehr. Bin bloss noch müde, krieg nix mehr zuhause geregelt (wir sind keinen Millimeter weiter in der Unterwohnung) und laufe einfach langsam mit leerem Akku rum. Noch ein paar stressige Tage im August, Ende des Monats fahren wir dann einige Tage mit der Firma nach Dublin. Der kompletten Firma, alle norwegischen Abteilungen. Sehr fein, freu ich mich auch schon drauf.

Und dann,…ja dann überleg ich mir mal, was ich die nächsten 5 Jahre mit meinem Leben anfangen will. 🙂

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