Würgekatze, Stuntkatze und LKW-Katze

Ich arbeite seit Montag täglich etwas mehr als zwei Überstunden, ich könnte auch mehr, mag aber nicht. Mir tut morgens eh schon immer wieder der linke Arm weh, bzw. die Finger sind taub. Das geht ja wieder gut los.
Ein Glück ist morgen schon Donnerstag. Da kann ich nicht länger arbeiten, weil eigentlich Tierarzt-Termin für die Würgekatze Lily. Seit einer Woche kotzt sie uns regelmäßig an alle möglichen unpassenden Stellen, wie z.B. genau vor die Badtür oder noch besser auf die tollen norwegisch-unpraktischen Türschwellen der Zimmertüren. Begeisterung des Morgens macht sich dann breit. Dazu hat sie wenig gegessen und Klobesuche finden auch nicht mehr statt. Daran zu erkennen, dass es nicht mehr stinkt, bzw nach verwesender Katze im Bad riecht.

Nachdem ich dann heute den Termin abgemacht hatte, meinte Ralf, es hätte im Bad wieder verfault gerochen. Außerdem hat sich die Würgekatze dann eine halbe Tüte Matsch-Futter von Whiskas einverleibt, genüßlich schmatzend. Warten wir also bis morgen, ob es wieder rauskommt oder nicht und dann sag ich den Termin ggf eben wieder ab.

Kittie dagegen lauert einem förmlich auf, um eine dazu zu bringen mit raus zu gehen und Schneebälle oder -kügelchen zu werfen. Vorhin hätte sie sich beim Fangen beinahe überschlagen, so hoch ist sie gesprungen. Hat was von Basketball. Flugbahn beobachten, elegant hochspringen und mit der Pfote das Schneebällchen niederschlagen und zerlegen. Nagut, passt nich so ganz mit dem Basketball. 🙂 Ich hoffe, dass ich am Wochenende gutes Wetter habe und dann mit der Digi-Cam ein kleines Filmchen drehen kann. 30 Sekunden am Stück kann die Cam und auf die 64 MB-Karte passen ein paar drauf. Ich bin nämlich immer noch nich dazu gekommen, eine größere Karte zu kaufen 🙂

Die dritte Katze hat seit ungefähr einer woche die fixe Idee, sich UNBEDINGT mit auf mein Kopfkissen quetschen zu müssen. Und damit sie da AUCH Platz hat, trampelt sie erstmal auf meinen Haaren rum, weil das ziept und dann rück ich ein Stück. Dann lässt sie sich halb auf mein Gesicht fallen und beginnt genüßlich zu brummen. In einer Tonlage und Lautstärke, die am ehesten mit dem Motorhochdrehen eines LKw zu vergleichen ist. Heute Nacht um kurz nach 4 wurde ich wachgebrummt und auf der Stirn geputzt. War ja nur liebevoll gemeint, und ich hab mich dann auch riesig gefreut, dass ich noch fast zwei Stunden schlafen konnte. 🙂

Ansonsten haben wir ab nächste Woche mal wieder einige wochen Übernachtungsbesuch. Die Freundin von T. wird hier wohnen. Aber dazu ein andern Mal mehr. Zum thema unverschämte Vermieter quasi.

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