Zurück zu den Wurzeln

Seit heute bin ich kein armes arbeitsloses Hasi mehr *breitgrins*.
Es ist zwar eine etwas merkwürdige Firma, aber egal. Immerhin mit Potential *lol*.

Das zweite Vorstellungsgespräch verlief so, dass ich mich knapp eine Stunde mit einem der Projektleiter/Mitbesitzer unterhalten habe in dessen Büro. Dabei hab ich auch ein bisschen mehr Einblick in die Arbeit bekommen und dieser Mensch war mir recht sympatisch.
Danach sollte ich dann noch mal beim Chef rein. Der fragte mich dann nach meinem Eindruck und was ich meine und ob ich meine wie wir zusammen passen. Ich find das megaspannend und unglaublich viel zu lernen, denke aber das ich das wohl hinkrieg und dass es schon die Bereiche sind, in die ich wollte (danke dem Coaching weiß ich das sehr genau).
Er meinte dann, er wäre noch im Zweifel, hat dann alle meine positiven Seiten aufgelistet bzw. erzählte, welchen Eindruck ich auf ihn mache. Meinte dann auch, dass es 10 Jahre dauern würde bis man richtig gute Projektleitung machen könnte.
Ich hab dann noch mal darauf hingewiesen, dass mir Kontrolle sehr wichtig ist und ich es nicht leiden kann wenn mir die flöten geht und ich nichts mehr hasse, als wenn andere meinen mir sagen zu müssen was Sache ist, nur weil ich selber keinen Plan habe. Ich mir also fehlendes Wissen meist sehr schnell aneigne.
Dann meinte er, wenn ich meine, dass ich auf die Stelle und zu der Firma passe, dann würde er den Versuch machen mit mir.
Wir haben uns also darauf geeinigt, dass ich erstmal ein halbes Jahr bei ihm arbeite für 30tsd NOK (kann ich mit leben), dass ich laufend betreut werde, wir also Dialog halten was gut läuft und was nicht. Und wir dann nach dem halben Jahr oder evtl. schon vorher den Lohn neu verhandeln.

Find ich völlig in Ordnung und legitim. Dafür dass ich fachlich eigentlich nur bedingt Plan habe was gespielt wird, bzw. von Planverfahren usw. NULL Ahnung habe.
Somit bin ich nun also Projektleiterin und Kundenbetreuerin in einem mittelständischen Bauunternehmen mit knapp 40 Leuten, davon 7 Projektleiter. Wobei ich mich vielleicht lieber erstmal als Projektleiterassistentin bezeichnen würde, bei den Mengen Wissen, die ich noch in mich reinbaggern muss *lol*.
Am 11. Mai fang ich an.
Da werd ich mir doch jetzt noch eine Woche lauen Lenz machen, danach heisst es wohl erstmal ‚Freizeit adé‘ für die nächsten 6 Monate

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